Mo, 17. Dezember 2018

Neue Mangelberufsliste

04.12.2018 11:00

Die große Suche nach Köchen in Salzburg startet

Sie ist zumindest ein Lichtblick für den Salzburger Tourismus: Die neue regionalisierte Mangelberufsliste, durch die ab Jänner zusätzlich je 300 Köche und Kellner pro Jahr aus EU-Drittstaaten – wie Bosnien – in Salzburg arbeiten dürfen. Geht es nach der Wirtschaftskammer, soll der Fachkräftemangel so gemildert werden.

Es scheint, als dürfte sich die Salzburger Gastronomie fast schon auf ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk einstellen – zumindest wenn es um die Personalsuche geht: Denn durch die neue Fachkräfteverordnung der Bundesregierung, die nun mit 1. Jänner in Kraft tritt, steht unter anderem auch eine Regionalisierung der Mangelberufsliste auf den Plan.

Also eine eigene Salzburg-Liste auf der auch Koch als auch Kellner gelistet sind und die es ermöglicht, rund 300 Fachkräfte aus dem EU-Ausland pro Beruf und Jahr zum Arbeiten einzuladen.

Und damit könnten die Ende November bundeslandweit ausständigen 293 Köche sowie 300 Kellner schon bald gefunden werden: „Für die heurige Wintersaison ist das eine super Geschichte, auch wenn schon viele den Betrieb aufgenommen haben. Wir können nun nach Mitarbeitern im EU-Ausland fischen, wo Deutsch gelernt wird, wie beispielsweise in Serbien, Bosnien oder auch der Ukraine“, berichtet Albert Ebner, Tourismus-Spartenobmann in der Wirtschaftskammer Salzburg.

Denn die Mitarbeiter-Suche in der EU verlaufe mittlerweile nur noch schleppend: „Problem ist, dass der Tourismus auch in anderen EU-Ländern, wie auch in Deutschland boomt, und die Leute dadurch daheim arbeiten. Zudem sind der tschechische und ungarische Arbeitsmarkt abgegrast “, so Ebner.

Hoteliers sehen darin einen wichtigen Schritt
Hotelier Hans Lüftenegger, der in St. Margarethen im Lungau ein Hotel mit 35 Mitarbeitern führt, kann der Liste etwas abgewinnen: „Ein wichtiger Schritt, weil dadurch ein großes Potenzial zugänglich wird. Wir dürfen aber nicht auf die Fachkräfte-Ausbildung vergessen.“

Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) sieht’s positiv: „Es ist ein erster wichtiger Schritt zur Linderung des Fachkräftemangels im Land Salzburg.“

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