Mo, 10. Dezember 2018

Neuer Prozess

03.12.2018 16:40

Vater schüttelte Baby: Ankläger ortet Mordversuch

Während die Lebensgefährtin im Spital lag, passte er auf das gemeinsame Kind auf: einen fünf Monate alten Buben. Doch in der Nacht bemerkte der Vater ein „ganz komisches Geräusch“. Das Kind sei blau angelaufen, da habe er es geschüttelt - und damit verletzt. Am Montag musste sich der 33-Jährige deshalb vor Gericht verantworten.

Das Schütteln sei lebensgefährlich, betonte Gerichtsmediziner Fabio Monticelli. Der angeklagte Arbeiter (33) wollte aber in jener Nacht des 29. November 2017 seinen Sohn retten: „Er hat so geröchelt und hatte schon ein blaues Gesicht. Ich sagte: ,Tu mir das nicht an!‘“

„Dachte, er kriegt keine Luft“
Dann habe er ihn geschüttelt und den Kopf unter die Dusche gehoben. Wie stark und wie lange, konnte er nicht mehr sagen, nur: „Ich dachte, er kriegt keine Luft.“ Am nächsten Tag, als der Bub erbrach, ging die Familie ins Spital. „Im Krankenhaus waren wir dann alle schockiert.“ Das Baby hatte ein Schütteltrauma erlitten.

Da der Gutachter die Lebensgefahr unterstrich, erweiterte Staatsanwalt Leon Atris Karisch die Anklage auf Mordversuch. Der Prozess soll vor Geschworenen wiederholt werden, der Verteidiger berief.

Antonio Lovric, Kronen Zeitung/krone.at

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