Eigenes Start-up

Studenten produzieren feministische Pornos

Die Handlung von den meisten Pornos ist meist sehr seicht und vor allem Frauen können nicht viel mit ihnen anfangen. Die wenigen Worte die gesprochen werden, zeugen weder von Romantik noch von Intelligenz. Die Sexszenen entspringen eher dem Traum von 14-jährigen Burschen als der Realität im Schlafzimmer. Genau da wollen feministische Pornos ansetzen - ein Gegenentwurf zum Mainstream-Porno und die entwürdigende Darstellung der Frauen. Eine Gruppe Studenten aus Deutschland hat sich das mit ihrem Start-up feuer.zeug nun zur Aufgabe gemacht.

Laut ihrer Website wollen die Gründer von feuer.zeug „feministische Pornos fair produzieren, weil wir der Meinung sind, dass die Inhalte der Mainstream-Porno-Industrie ethisch meistens, ästhetisch oft und pädagogisch eigentlich immer völlig daneben sind“. Den Pornofilm mithilfe von Feminismus mehr in die Mitte der Gesellschaft zu bringen und zum Alltagsthema zu machen, wurde zwar schon öfters versucht, geklappt hat es bist jetzt jedoch noch nicht.

Doch genau das will feuer.zeug ändern. Die Gruppe möchte, dass Themen wir Safer Sex und Gendervielfalt genau so Einzug in Pornos hält und nicht nur überduchschnittlich große, pralle und geglättete Geschlechtsteile vorkommen sollten. Statt dem üblichen „Rein-raus-Ende“-Filmchen soll Sex in all seinen Formen und Facetten als erotische und intensive Art der menschlichen Begegnung gezeigt werden.

Da die Studenten kein Eigenkapital haben und die Förderungen der Stadt Freiburg zu wenig sind, starten sie eine langfristige Crowdfunding-Kampagne. Der erste Pilotfilm ist bereits im Kasten und soll im Dezember erstmals gezeigt werden.

Dezember 2018

Was meint ihr dazu? Braucht es feministischen Porno? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Viktoria Graf
Viktoria Graf

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