Fr, 14. Dezember 2018

Mega-Stau droht!

03.12.2018 15:00

Geheimplan: Zweierlinie wird künftig stark verengt

Den Wiener Autofahrern droht der nächste Frontalangriff. Die Landesgerichtsstraße, vulgo Zweierlinie, wird im Zuge des U2/U5-Baus verengt, damit Radler mehr Platz haben. Das zeigen Geheimpläne des Rathauses, die der „Krone“ vorliegen. ARBÖ-Chef Günther Schweizer hält das wörtlich für „absoluten Wahnsinn“.

Neben dem Ring ist die Zweierlinie die wichtigste Nord-Süd-Verbindung innerhalb des Gürtels. Die Pläne sehen vor, zwischen Universitätsstraße und Josefsgasse eine Fahrspur in Fahrtrichtung Süden zu kappen. Das Abbiegen in die Auerspergstraße fällt weg. Im Gegenzug soll der Radweg in der Landesgerichtsstraße breiter werden.

Wörtlich heißt es: „Es ist beabsichtigt, den Verkehrsstrom in Zukunft über die Relation Stadiongasse - Reichsratsstraße - Schmerlingplatz zu leiten.“ Zudem ist eine Verkehrsberuhigung der Florianigasse beabsichtigt - mittels breiterer Gehsteige. Wer die dicht verstellte Florianigasse kennt, weiß: Das kann nur auf Kosten sehr vieler Parkplätze gehen.

„Das ist Schikane“
ARBÖ-Chef Schweizer: „Nach dem Naschmarkt wird das Chaos weitergezogen. Das ist Schikane. Wir lehnen das strikt ab.“ ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch schlägt in die gleiche Kerbe, formuliert es nur anders: „Die Stadt Wien scheitert seit Jahren daran, die unterschiedlichen Interessen der Verkehrsteilnehmer unter einen Hut zu bringen.“

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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