Sa, 15. Dezember 2018

Umsatzzahlen der Klubs

02.12.2018 09:00

Geldvernichter Nummer eins der Bundesliga war Ried

DIe „Krone“ erhielt vorab die Umsatzzahlen der Bundesligisten, die die Liga erst nächste Woche veröffentlicht: Salzburg ist am reichsten, Klagenfurt am ärmsten, LASK im Aufwind, Hartberg genial und die SV Ried regelrecht katastrophal!

Wie buchstabiert man Geldvernichtung? Zum Beispiel mit R – I - E – D!

Doch vorweg: Hier geht’s längst nicht nur um die SV Ried bzw. deren Geschäftsführer und Finanzvorstand Roland Daxl, sondern um alle 28 Vereine der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga. Die gemäß den Finanzrichtlinien Eckdaten ihrer per 30. Juni geprüften Jahresabschlüsse der Bundesliga melden haben müssen – und die die Liga nächste Woche veröffentlichen wird. Die „Krone“ jedoch ist bereits im Besitz der wichtigsten und auffälligsten Zahlen und die hatten es im letzten Geschäftsjahr – also vom 1.…Juli 2017 bis 30. Juni 2018 – in sich wie noch nie:

Salzburg mit Rekordumsatz
Salzburg etwa erwirtschaftete einen Rekordumsatz von 80,58 Millionen Euro, zahlte aber auch 43,797 Millionen an Gehältern. Bei Zweitliga-Aufsteiger Klagenfurt dagegen lagen Umsatz und Personalkosten bei 415.000 bzw. 350.000 €. Zeigt, wie eklatant die Geldtabelle aller Bundeslisten auseinander klafft. Allerdings steht der finanzielle Einsatz nicht immer im Einklang mit dem sportlichen Erfolg. Vizemeister Sturm Graz verwies etwa mit einem 18-Millionen-Budget Rapid (41,7 Mio.) auf Rang drei. Der LASK (10,64 Mio.) lag als Vierter klar vor der Wiener Austria (36,01) und SV…Mattersburg (12,5).

Ried mit 7,48 Millionen-Etat
Während Ried mit einem 7,48 Millionen-Etat sogar mehr Geld als die Erstligisten St. Pölten (7,2 Mio.) und WAC (6,8 Mio.) hatte. Trotzdem sind die Innviertler nach wie vor in Liga 2, da sie in der Tabelle hinter den finanziell klar unterlegenen Klubs Innsbruck (5,64 Mio), Wr. Neustadt (2,04 Mio.) und Hartberg (1,58 Mio.) gelandet waren. Unglaublich auch: Innsbruck gab fürs Personal 2,9 Millionen aus, Wr.Neustadt 1,59 und Hartberg gar nur 0,90 Millionen. Ried dagegen 4,4 (!!!) – und trotzdem reichte es nicht.

Kommentar von Georg Leblhuber

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