Di, 11. Dezember 2018

U6-Essverbot

02.12.2018 06:00

In drei Monaten nur 61 „Sünder“ abgemahnt

Voller Erfolg für das Essverbot in der Wiener U6. Seit drei Monaten sind Speisen in den Garnituren tabu und die Fahrgäste halten sich daran. Lediglich 61 Passagiere (bei 250.000 Nutzern täglich) haben dagegen verstoßen und mussten abgemahnt werden. Dafür sind die Züge sauberer, die hohen Reinigungskosten sinken. Mit Jänner wird das Essverbot auf alle U-Bahn-Linien ausgedehnt.

Seit Anfang September hat das Kundenservice der Wiener Linien 1000 Rückmeldungen zum Essverbot erhalten. Der Großteil sei zufrieden, heißt es. „Sehr viel positives Feedback, kaum essende Fahrgäste und saubere U-Bahn-Züge: Unsere Maßnahme und die breite Info-Offensive wirken“, erklärt Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Geldstrafen seien derzeit kein Thema. Die wenigen „Sünder“ hätten sich gegenüber den Kontrolloren zumeist sofort einsichtig gezeigt. Und noch ein Effekt sei abzusehen: Die Reinung der U6-Züge kostete im Vorjahr 470.000 Euro. Das wird wohl deutlich billiger. Die Wiener Linien stellen bereits jetzt viel weniger Müll in den Garnituren fest.

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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