Fr, 14. Dezember 2018

In Indien verhaftet

01.12.2018 06:00

Drogendealer aus Österreich droht Todesstrafe!

Schockierender Leichenfund auf dem Strand von Vagator im indischen Goa: Eine junge russische Urlauberin war einer Rauschgift-Überdosis erlegen. Im Zuge der Ermittlungen führten die Spuren zu einem Österreicher, der der Frau die Drogen verkauft haben soll. Dem Verdächtigen (33) könnte sogar die Todesstrafe drohen!

Die Ermittlungen nach dem Fund einer russischen Drogenleiche am Strand von Vagator liefen auf Hochtouren - und führten direkt zu einem verdächtigen Österreicher. Von diesem soll das Opfer die tödlichen Substanzen gekauft haben. Nach Observationen klickten für den 33-Jährigen schließlich auf offener Straße die Handschellen.

Drogenlabor an Wohnadresse entdeckt
Dass der Österreicher Rauschgift in seinen Taschen hatte, verwunderte niemanden. Interessant wurde es allerdings, als man die Wohnadresse des Verdächtigen, der auch in seiner Heimat bereits seit dem Jahr 2008 wegen Drogendelikten vorbestraft war, „besuchte“.

Die Ermittler stellten in der vom 33-Jährigen angemieteten Wohnung im Norden von Panaji ein professionell eingerichtetes Suchtgiftlabor, fertig hergestelltes Amphetamin um rund 30.000 Euro wie auch mehrere Liter einer für die Produktion notwendigen Flüssigkeit sicher. Der Verdächtige sitzt nun hinter Gittern. Für Drogendelikte droht in Indien sogar die Todesstrafe.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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