150.000 Dollar

Kampagne für Sexpuppen mit künstlicher Intelligenz

Mit der Zuname der Produktion von Sex-Robotern sind auch immer mehr Roboter-Bordelle geplant. Dabei gibt es offensichtlich keine Grenzen, wenn es um die Benutzung der „Frauen aus Kunststoff“ geht. Bis jetzt. „Misshandlungen gegenüber des Roboters könnten dasselbe Verhalten gegenüber Frauen fördern“ ist Amerikanerin Unicole Unicorn überzeugt und möchte aus diesem Grund eine App starten, über welche man zuerst mit den Robotern Kontakt aufnimmt, bevor diese - dank entsprechender Programmierung - entscheiden können, ob und wann sie mit jemandem intim werden. Zur Finanzierung wurde eine Online-Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen. City4U berichtet:

Die Amerikanerin Unicole Unicorn, so ihr Künstlername, hat eine Online-Kampagne gestartet. Das Ziel: Sex-Roboter mit einer künstlichen Intelligenz auszustatten. Durch eine App soll man sich mit den Robotern unterhalten können. Ein eigens entwickeltes Programm wertet im Anschluss aus, ob bereits genügend Kontakt aufgenommen wurde, um eine entsprechende Bindung aufzubauen. Danach soll der Roboter entscheiden, ob er intim werden möchte oder nicht. Für die Umsetzung der App sind laut Unicole 150.000 Dollar notwendig. Eine Summe, die sie versuchte, via Crowdfunding zu generieren. 

Unicole ist überzeugt davon, dass Roboter zukünftig die Fähigkeit haben könnten, Menschen zu einem „guten Sexualverhalten“ zu trainieren: „Ich glaube, dass es eine der mächtigsten Technologien ist, die das Potenzial hat, das Bewusstsein zu verändern.“ Bei den Sex-Robotern soll es sich um RealDolls handeln - „fortgeschrittene humanoide Roboter“, die sprachfähig sind und realistische Genitalien haben. Für die Umsetzung soll ein eigenes Roboter-Bordell errichtet werden. 

Eine Version, die auch in Zukunft bloß eine Vision bleiben könnte. Bei der initiierten Crowdfunding-Aktion konnte nur ein Bruchteil der geplanten 150.000 Dollar lukriert werden. Insgesamt wurden nur knapp 3.000 Dollar gespendet. Nun ist Unicole auf der Suche nach Investoren, um das geplante Bordell, „Eves Robot Dreams“, in der Nähe von West Hollywood zu eröffnen. Bis dahin bleiben intelligente Sex-Roboter vorerst wohl nur Zukunftsmusik. 

November 2018

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Julia Ichner
Julia Ichner
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