24.11.2018 19:52 |

3 Gemeinden betroffen

Unheimliche Einbruchsserie in der Oststeiermark

Eine ebenso dreiste wie unheimliche Einbruchsserie hält seit einigen Tagen die Polizei im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in Atem. In den drei Gemeinden Bad Waltersdorf, Großsteinbach und St. Johann in der Haide brachen bisher unbekannte Täter in mehrere Sportvereinsheime und zwei Firmen ein. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich immer um die selbe Bande gehandelt hat. Entwendet wurden Elektronikgeräte und Bargeld von noch nicht genau bestimmtem Wert. Wobei die Exekutive am Freitag das Schlimmste verhindern konnte...

Weitgehend unklar ist der Tatzeitpunkt in Bad Waltersdorf: In den Tagen nach dem 16. November brachen Unbekannte die Tür eines Vereinsheimes auf und gelangten so in das Objekt, wie die Polizei berichtet. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten und stahlen mehrere Elektronikgeräte sowie Bargeld in geringer Höhe. Im selben Zeitraum brachen die Unbekannten auch in das alte, etwa 200 Meter entfernte Vereinsheim ein. Dabei zerschlugen sie mit einem Stein die Fensterscheibe, konnten aber offenbar keine verwertbaren Gegenstände vorfinden.

Etwas enger eingrenzbar ist für die Ermittler der Zeitraum, in dem die Täter in Großsteinbach unterwegs waren: Dort brachen sie irgendwann zwischen Donnerstag und Samstag das Fenster eines Vereinsheimes auf und gelangten so in das Objekt. In der Folge wurden versperrte Innentüren aufgebrochen und die Räumlichkeiten durchsucht. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde ein Elektronikgerät gestohlen.

Polizei kommt Tätern näher
Fast erwischt wurden die dreisten Einbrecher - sollte es sich um die selben Täter handeln - schließlich am Freitagabend am dritten Tatort im ebenfalls nur wenige Kilometer entfernten St. Johann in der Haide: Zwischen 20.30 und 22.00 Uhr brachen sie auf zwei benachbarten Firmenarealen mehrere Fahrzeuge auf und stahlen die darin befindlichen Arbeitsgeräte. Weiters brachen sie das Fenster zu den Sozialräumen einer Firma auf und stahlen Bargeld und Getränke. Das gesamte Diebesgut verbrachten sie für den Abtransport in den Laderaum ihres Klein-Lkws. Doch dann überraschte eine Polizeistreife die Täter, die sich daraufhin ohne Beute in unbekannter Richtung aus dem Staub machten. Eine sofortige Alarmfahndung und Durchsuchung des Areals verliefen jedoch negativ. Immerhin: Die zwischengelagerten Elektrogeräte im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro blieben unbeschädigt zurück.

Matthias Wagner
Matthias Wagner
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