Do, 13. Dezember 2018

Nachwort

26.11.2018 12:00

Traurige Bilanz zum Tag der Kinderrechte

Die UN-Konvention zum Schutz des Kindes wurde am 20. November 1989 verabschiedet. Doch die Realität sieht leider anders aus.

Alle Kinder haben Rechte! Doch UNICEF Österreich zieht gegenüber der „Krone“ eine traurige Bilanz. Was hierzulande selbstverständlich ist, davon können Kinder aus ärmeren Ländern nur träumen: Weltweit 303 Millionen zwischen fünf und 17 Jahren bleibt das Recht auf Bildung verwehrt. Vor allem Kinder und Jugendliche in Gebieten von Afrika südlich der Sahara und anderen Krisenherden müssen hart arbeiten, um zu überleben.

Die Verbreitung von Kinderehen ist weltweit im letzten Jahr deutlich zurückgegangen. Dank UNICEF konnten 25 Millionen Kinderehen verhindert werden. Dennoch sind es derzeit noch 12 Millionen jährlich, die im Kindesalter verheiratet werden.

5,4 Millionen Kinder werden nicht einmal fünf Jahre alt
Gesundheitliche Maßnahmen wie Impfungen gegen Pneumokokken-Lungenentzündung und Rotaviren könnten die Kindersterblichkeit verringern. Hauptgrund ist aber nach wie vor die Unterernährung.

„Österreich hat 1989 nach Schweden (1979), Finnland (1983) und Norwegen (1987) als viertes Land weltweit das Züchtigungsverbot gesetzlich verankert und der damals hierzulande auf tiefem Niveau geführten Debatte um die angeblich ,gsunde Watschn‘ zumindest aus rechtlicher Sicht ein Ende beschert“, erklärt Dr. Ewald Filler, Leiter der Kinder- und Jugendanwaltschaft des Bundes.

Sie fragen, Kids-Coach Nina Petz antwortet:
Ich erwarte mein erstes Kind und verabschiede mich bald in den Mutterschutz. Ich freue mich riesig auf mein Baby, merke aber auch, dass es mir schwerfällt, meinen Beruf „loszulassen“.

Danke für Ihre ehrlichen Worte! Ja, so ist das manchmal: Auch wenn man sich auf den Nachwuchs freut, so beginnt doch auch eine neue und, in vielfacher Weise, ungewisse Zeit. Doch das erste Baby zu bekommen bedeutet nicht nur, sich auf etwas Neues einzulassen, von dem Sie noch nicht genau wissen, wie es sein wird. Es heißt auch, Kontrolle und Sicherheit abzugeben, Gewohntes „loszulassen“ - und dies fällt vielen schwer. Es ist oft ungewohnt, wenn berufliche Anerkennung und Lob plötzlich wegfallen. Daher ist offen hinzuschauen, so wie Sie es machen, und sich damit auseinanderzusetzen ein erster, großer Schritt! Reflektieren Sie Ihren Bammel vor der neuen Lebensphase mit Ihrem Partner oder einer Freundin. Auch ein Tagebuch kann helfen, sich Themen weiter bewusst zu machen. Manchmal hilft ein Gespräch mit Kollegen, die schon aus der Babypause zurück sind. Loslassen klappt manchmal nicht von heute auf morgen - aber die Zuversicht wird immer weiter wachsen, Woche für Woche, wie Ihr Babybauch. Alles Gute!

Susanne Zita, Kronen Zeitung

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