17.11.2018 08:00 |

„Gute Nachrichten“

Altersarmut: Plattform gibt Frauen eine Stimme

Bei Veranstaltungen rund um den Welttag der Armut soll das Thema in den Mittelpunkt rücken. Die Plattform „alt-arm-weiblich“ will dabei auf die steigende Altersarmut bei Frauen aufmerksam machen.

In diesem Jahr fällt der Tag, den Papst Franziskus ins Leben rief, auf den 18. November. In vielen Pfarren in ganz Österreich wird am morgigen Elisabethsonntag ein Zeichen der Nächstenliebe gesetzt, um den Fokus stärker auf Menschen am Rand der Gesellschaft zu rücken, sie in die Mitte zu nehmen. Altersarmut betrifft jeden 10. Österreicher. Die durchschnittliche Alterspension in unserem Land beträgt für Männer 1419 Euro, für Frauen um 40% weniger, 842 Euro. Frauen sind dreimal häufiger betroffen als Männer, Erfahrungen aus der Praxis, besonders aus den Pfarren, bestätigen die steigende Armutsgefährdung.

„Arm sein“ heißt aber auch: einsam sein, ausgegrenzt, aus dem Umfeld gerissen, in den Entscheidungsmöglichkeiten eingeschränkt. Um auf diese Tatsachen aufmerksam zu machen, wurde das Projekt „Altersarmut bei Frauen - alt.arm.weiblich“ initiiert, das von prominenten Frauen wie Erika Pluhar oder Margit Fischer unterstützt wird. Die ökumenische Plattform will Bewusstsein für Prävention stärken, eine Stimme für Arme sein, Einrichtungen vernetzen, Forderungen an die Politik stellen und über Unterstützungsangebote informieren - z.B. mit einer Veranstaltung, die am Montag in Wien stattfindet.

Info: Geschichten, die das Leben schreibt, Mo. 19. 11.2018, 17.00 Uhr, Superintendentur der Evangelischen Kirche A.B., Hamburgerstraße 3, 1050 Wien

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