Fr, 14. Dezember 2018

„Krone“-Aktion

18.11.2018 07:00

Funken sollen sprühen

Seit 13 Jahren bitten wir Sie, armutsgefährdeten Menschen eine große Sorge abzunehmen: nämlich die Heizkosten bezahlen zu können. Denn manchmal ist ein warmes Zuhause purer Luxus ...

Gut hat er es bisher mit uns gemeint, Gevatter Herbst, der so lind und oft sonnig über dem Land lag. Gut, dass viele Menschen dadurch bis jetzt die Sorge, „Wie soll ich die Heizkosten bezahlen?“, aufschieben konnten. Doch jetzt wird es ernst. Die Temperaturen fallen, während parallel die Heizkosten steigen. 600.000 Haushalte in Österreich heizen noch immer mit Öl, und eben das wird teurer und teurer. Im 13. Jahr, in dem wir gemeinsam mit der Caritas bitten zu helfen, sind die Zahlen beängstigend. Aber sie zeigen, wie wichtig jeder Cent ist.

Stellen Sie sich bitte vor: 208.000 Menschen in Österreich - das ist eine mittlere Stadt! - können ihre Wohnung nicht angemessen warm halten. Ihnen geht es wie Susanne, deren Schicksal wir Ihnen (siehe unten) erzählen. Jeder Cent wird umgedreht, es fehlt an allen Ecken und Enden.

Die große Aktion „Ein Funken Wärme“ hat vergangenes Jahr Dank Ihrer und der Hilfe großer Spender 607.929,24 Euro gesammelt. Jeder Betrag ist steuerlich absetzbar und geht 1:1 in den Topf, aus dem für armutsgefährdete Menschen die Energiekosten übernommen werden können.

Auch kleine Initiativen wie die der Volksschule Atzbach in Oberösterreich sind ungeheuer wichtig. Die Kinder gestalteten unter anderem Schwemmgut-Engel und Anzündhilfen und verkaufen sie. Der Erlös kommt Menschen in Not zugute! Wir freuen uns über jede dieser Aktionen, die den Spendentopf weiter füllt.

Eine besonders schöne ist auch die der Caritas. Schauen Sie doch auf www.schenkenmitsinn.at vorbei: Für 30 Euro werden Ihnen drei Weihnachtskarten mit von Kindern gestalteten Christbaum-Motiven UND eine eigens für uns geschriebene Geschichte von Thomas Brezina zugeschickt.

Wir werden Ihnen in den kommenden Wochen wieder von Menschen erzählen, die ohne Ihre Hilfe ein Leben führen, das 2018 nicht würdig ist, und bitten: HELFEN SIE! Vergangenes Jahr haben wir 1929 Familien eine riesengroße Sorge abnehmen können. Und auch heuer brauchen die Menschen Ihr großes Herz!

Kommentar von Barbara Stöckl und Michael Landau

Liebe Leserinnen, Liebe Leser!

Es wird kalt. Deshalb starten wir wieder mit der großen Hilfsaktion „Ein Funken Wärme“ von Kronen Zeitung und Caritas. Es geht um Wärme für Menschen wie Susanne und ihren Sohn Lukas. Susanne ist alleinerziehend. Sie arbeitet 20 Stunden in der Woche in einer Putzfirma. Ihr Lohn beträgt 800 Euro. Nach Abzug aller Fixkosten bleiben der Oberösterreicherin 550 Euro zum Leben - für Essen und Heizen. Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden schon lange nicht mehr für Urlaub und Weihnachten verwendet. Zu Monatsende ist Susanne meist sehr verzweifelt. Sie weiß nicht, wie sie ihre kleine Wohnung diesen Winter heizen soll. Und sie ist mit dieser Sorge nicht allein. Mehr als 200.000 Männer, Frauen und Kinder frieren in den eigenen vier Wänden. Die Heizkosten sind zu hoch, das Einkommen oder die Pension zu niedrig. Ältere Menschen sind betroffen. Aber auch Familien und Menschen, die von heute auf morgen arbeitslos geworden sind. Die große Hilfsaktion der Kronen Zeitung und der Caritas macht unser Land gemeinsam mit Ihnen ein Stück wärmer. Gemeinsam entzünden wir einen Funken Wärme und geben ihn an Menschen wie Susanne weiter. Unser Wunsch: Niemand soll zu Weihnachten frieren müssen. Bitte helfen auch Sie mit! Für Ihre Spende danken wir herzlich und wünschen schon heute einen schönen Advent und besinnliche Weihnachten. Ihre Hilfe zählt, und sie macht deutlich: Wärme ist größer als Kälte.

Danke und alles Liebe

Barbara Stöckl und Michael Landau

Hier können Sie spenden
Kennwort: Ein Funken Wärme
AT23 2011 1000 0123 4560
BIC: GIBAATWWXXX
krone.at/funkenwaerme

Caritas-Kontakt für Hilfesuchende
Die Caritas-Hotlines sind bis 21.12. werktags von 8 bis 12 Uhr verstärkt zu erreichen:
Eisenstadt 0676/83 73 03 05
Graz 0316/80 15 300
Innsbruck 0512/72 70 15
Kärnten 0463/555 60 15
Linz 0732/76 10 23 11
NÖ/St. Pölten 0676/83 844 303
Salzburg 0662/849373 224
Vorarlberg 05522/200 1700
Wien/NÖ-Ost 01/480 45 47

Susi Biró, Kronen Zeitung

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