13.11.2018 14:15 |

Es geht um 1,2 Mio. €

Der Katastrophenfonds behandelt 288 Fälle

Hochwasser. Muren. Föhnorkan. Salzburg hat es auch in diesem Sommer wieder hart getroffen. „Der Katastrophenfonds des Landes hilft schnell und unkompliziert. Auf uns ist Verlass, das ist mir besonders wichtig“, betont Landesrat Josef Schwaiger, der morgen mit Experten und Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden über 288 Fälle berät.

Auf dem Tisch liegen dabei am Mittwoch 288 Fälle aus allen Bezirken, bei elf muss noch genauer hingeschaut und diskutiert werden. Die meisten (146) entfallen auf das Jahr 2018, von 2017 gibt es 131 Fälle. Der Rest geht zurück bis ins Jahr 2015. „Uns allen sind die Bilder vom Sommer aus dem Glemmtal noch in Erinnerung. Einen Teil der Anträge können wir am Mittwoch behandeln, aus Saalbach-Hinterglemm gab es bisher 30“, so Landesrat Josef Schwaiger. Aus Muhr, das im Oktober von einem Hochwasser schwer betroffen war, sind bereits die ersten Ansuchen eingetroffen. Diese werden bei der Sitzung prioritär behandelt.Fälle die eine Gesamtschadenssumme von zirka 2,8 Millionen Euro ergeben, werden morgen behandelt. Die vorgeschlagene Beihilfe beträgt dabei rund 1,2 Millionen Euro.
Behandelt werden am Mittwoch Fälle aus allen Bezirken: 

  • Pinzgau: 120 (Schäden durch Muren und Lawinen). Hotspots: Glemmtal, Bramberg, Rauris, Weißbach
  • Pongau: 65 (Waldschäden und Muren). Hotspots: Großarl, Bischofshofen
  • Lungau: 56 (Waldschäden und Muren), Hotspots: Weißpriach, Zederhaus
  • Tennengau: 42 (Waldschäden). Hotspot: Scheffau
  • Flachgau: 5 (Waldschäden).

Was den Katastrophenfonds Salzburg - 60 Prozent des Geldes kommt vom Bund, 40 Prozent vom Land - betrifft, wird in Saalbach-Hinterglemm mit einer Gesamtsumme von zirka 1,4 Millionen Euro gerechnet. „Da dort die Wildbachsperren - so wie teilweise auch in Niedernsill und Piesendorf - voll waren und weiterer Regen angesagt war, mussten die Sofortmaßnahmen vor weiteren Schäden bewahren. Alleine diese Einsätze stehen mit zirka 700.000 Euro zu Buche“, erläutert Schwaiger und fügt hinzu: „Die Schutzbauten haben in diesen Tagen viel Schlimmeres verhindert, sie haben funktioniert. Und das größte Glück ist, dass keine Personen verletzt worden oder ums Leben gekommen sind.“

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