Mo, 19. November 2018

Nach „Sojus“-Fehlstart

10.11.2018 15:44

US-Astronautin hat keine Sorge vor Flug zur ISS

Die US-Astronautin Anne McClain (39), die Anfang Dezember zur Internationalen Raumstation ISS starten soll, ist trotz des Fehlstarts der „Sojus“-Trägerrakete am 11. Oktober zuversichtlich. „Ich wäre schon am Tag danach wieder in eine ,Sojus‘ eingestiegen“, sagte die 39-Jährige am Freitag bei einer von der Raumfahrtbehörde NASA live übertragenen Fragerunde vor Journalisten.

Der Vorfall sei kein Versagen, sondern eine „Erfolgsgeschichte“ gewesen, weil die Rettungssysteme funktioniert und die beiden Astronauten unverletzt geblieben seien. „Ich habe Vertrauen. Sonst würde ich hier nicht sitzen, wenn ich nicht komplettes Vertrauen in die Raketensysteme hätte.“

Video zeigt, was „Sojus“-Fehlstart verursachte:

Fehlstart Folge von Schlamperei bei Montage
Der Unfall Mitte Oktober war der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zufolge durch Schlamperei bei der Endmontage ausgelöst worden. Die beiden Raumfahrer, der russische Kosmonaut Sergej Owtschinin und der US-Astronaut Nick Hague konnten sich unverletzt retten.

Astronautin McClain, eine frühere Helikopter-Pilotin, Rugby-Spielerin und Mutter eines kleinen Sohnes, soll am 3. Dezember gemeinsam mit einem russischen und einem kanadischen Kollegen an Bord einer „Sojus“ zur ISS (Bild oben) starten.

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