08.11.2018 07:30 |

Zu viel Gewalt?

Soldaten kontern Grünen nach Kritik an Heeresschau

Die Leistungsschau des Bundesheeres am 26. Oktober in Graz sorgt ja für hitzige Diskussionen. Die Grünen erwägen gar eine Klage, weil sie das Jugendschutzgesetz verletzt sehen (mehr dazu hier). Das Bundesheer weist die Kritik der Grünen ganz entschieden zurück. Man habe besondere Rücksicht auf Familien und Kinder genommen.

Der Stein des grünen Anstoßes ist eine gestellte Verhaftung, die das Heer den Grazern vorführte. Oberst Gerhard Schweiger: „Es war eine Übung. Ein Konvoi ist unterwegs und wird von Terroristen angegriffen. Wir haben die Verhaftung des Terroristen nachgestellt und extra auf eine gestellte Tötung oder Ähnliches verzichtet, eben weil Familien mit Kindern bei der Vorführung gewesen sind.“

„Haben 1000 Ohrenstöpsel verteilt“
Zudem, so Schweiger, habe das Heer im Vorfeld breitflächig aufgeklärt. „Bei der Heeresschau haben wir 1000 Ohrenstöpsel verteilt. 13 Informations-Offiziere waren unterwegs und haben die Leute darüber informiert, dass es laut werden könnte. Wir wollten weder Kinder noch Hunde erschrecken.“

„Ein Garant von Schutz und Hilfe“
Kein Verständnis für die Kritik der Grünen hat auch Othmar Kohlkönig von der steirischen Unteroffiziersgesellschaft: „Das österreichische Bundesheer ist ein Garant von Schutz und Hilfe für unsere Bevölkerung im In- und Ausland. Genau diese Leistungsfähigkeit und die kontrollierte Beherrschung von Waffen und Geräten haben unsere Soldaten am Nationalfeiertag in Graz einer interessierten Bevölkerung präsentiert.“

Gerald Richter
Gerald Richter
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