07.11.2018 00:15 |

Fünf Helis, 60 Kräfte

Erneuter Feuerwehr-Einsatz auf dem Untersberg

Die Einsatzkräfte glaubten am Montag am Untersberg alles unter Kontrolle zu haben. Doch Glutnester in der Erde flammten wieder auf. So mussten am Dienstag erneut fünf Hubschrauber-Besatzungen sowie 60 Feuerwehrmänner, Bergretter, Rotes Kreuz und Polizei ausrücken.

Schon am späten Montagnachmittag wurde Brand aus gemeldet. In der Nacht gab es eine Wache, auch eine Wärmebildkamera wurde eingesetzt. Dienstagfrüh wurde dann klar: Es glosen noch etliche Glutnester, allerdings unter der Erde. Deswegen wurden drei Bergretter und zwei Kameraden, die auch Feuerwehrmitglieder sind, zum Brandort im Bereich der ersten Liftstütze der Untersbergbahn geflogen. Die Männer machten sich ausgestattet mit Löschrucksäcken, Motorsägen und Schaufeln auf den Weg.

„Sie haben die Glutnester gesucht, dort angefangen das Unterholz aufzuhacken und aufzugraben und die Piloten zu den jeweiligen Stellen gelotst. Die waren die ganze Zeit miteinander in Kontakt“, schildert Einsatzleiter Markus Schwab, Feuerwehrchef in Grödig. „Immer wenn das Wasser abgeworfen wurde, mussten die Fünf zur Seite gehen. Sie haben das super gemeistert.“

Drei Hubschrauber des Bundesheers, darunter zwei vom Stützpunkt Haus im Ennstal, sowie zwei des Innenministeriums waren im Einsatz. Das Wasser kam wieder über zwei Leitungen aus dem Almkanal. 700 bis 3000 Liter konnten pro Flieger zum Brandherd transportiert und abgeworfen werden. In der Nacht halten nach dem „Brand aus“ zur Sicherheit erneut Kräfte Wache.

Manuela Kappes
Manuela Kappes
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