Di, 20. November 2018

Im Dauereinsatz

04.11.2018 06:00

Katastrophenhelfer „verlassen langsam die Kräfte“

In Kärnten wurden besonders die Gebiete im Bezirk Hermagor hart von den Unwettern der letzten Tage getroffen. Auch am Sonntag geht es mit den herausfordernden Aufräumarbeiten weiter. Tausende Einsatzkräfte und Freiwillige helfen seit Tagen tatkräftig mit. Langsam, aber sicher schwinden jedoch die Kräfte …

Im Kärntner Lesachtal sind weiterhin 20 bis 30 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten und können nur mit Hubschraubern versorgt werden. Der Schulbetrieb bleibt bis auf Weiteres eingestellt, und punktuell gibt es immer noch keine aufrechte Stromversorgung.

Gefahr durch Felsstürze und Co.
Und die Aufräumarbeiten gestalten sich schwierig und auch gefährlich: Erst Freitagvormittag war - wie berichtet - zwischen St. Lorenzen und Maria Luggau ein Fels auf die Straße gedonnert. Dafür konnte das Bundesheer mittels Black-Hawk-Helikoptern mittlerweile den geborstenen Damm der Gail erfolgreich sichern.

Arbeit zehrt an allen Helfern“
„Wir müssen besonders vorsichtig sein und kurzzeitig abbrechen, wenn Gefahr besteht! Die Böden sind komplett aufgeweicht“, berichtet Oberstleutnant Ralf Gigacher, Presseoffizier des Militärkommandos Kärnten. „Die Arbeit zehrt an allen Helfern. Wir arbeiten seit einer Woche durch, und langsam verlassen uns unsere Kräfte“, muss Johann Windbichler, Bürgermeister der Gemeinde Lesachtal, zugeben. Ein Ende der Einsätze ist bisher aber nicht absehbar ...

Clara Milena Steiner, Kronen Zeitung

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