Einhausung zu hoch

„Wir wollen bei uns keine Chinesische Mauer!“

Die Einhausung Leonding ist auch nach dem x-ten Gipfel zwischen der Stadt, ÖBB und dem Land Oberösterreich nach wie vor nicht auf Schiene! SP-Stadtchef Walter Brunner ließ jetzt Schaltafeln aufstellen, um zu zeigen wie hoch - ginge es nach den ÖBB - die geplante Einhausung in die Luft ragen würde!

„Unfassbar hoch, das geht gar nicht!“, lautete der einstimmige Tenor unzähliger Leondinger Bürger, die eher zufällig das Geschehen bei der LILO-Haltestelle in Leonding beobachteten.

10 Meter über dem Boden
SP-Bürgermeister Walter Brunner ließ nämlich für einen Diskussionstermin vor Ort mit FP-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner und Vertretern der ÖBB Schaltafeln aufstellen, die zeigen sollten, wie eine mögliche Einhausung aussehen würde. Knapp über zehn Meter würde die Einhausung in die Höhe ragen. „Das kann man so keinesfalls machen. Die Wände wären wie eine Chinesische Mauer, die Leonding in zwei Hälften teilt. Das wollen wir sicher nicht!“, sagt Brunner.

Dem Bürgermeister reicht´s
Leondings Stadtchef kann sich eine Einhausung nur mit einer Tieferlegung der Bahntrasse vorstellen. Seit Jahren wird nun schon über die rund einen Kilometer lange Einhausung der Westbahnstrecke diskutiert und schön langsam hat Walter Brunner genug: "Wenn es nicht bald einen Fortschritt gibt, wird es eskalieren!“ Seitens der ÖBB hält man wenig von einer Tieferlegung, da dafür ein neues UVP-Verfahren nötig wäre und sich damit der Ausbau der Westbahnstrecke weiter verzögern würde.

Was Brunner nicht gelten lässt: „Die zeitliche Verzögerung liegt nicht an uns.“ In zwei Wochen gibt’s den nächsten Termin.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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