Bereits seit Dezember 2006 fliegt die AUA von Wien aus in die nordirakische Stadt Erbil. Damals war die AUA die erste europäische Airline, die das Ziel ansteuerte. In der Zwischenzeit wurde die Frequenz auf drei Flüge pro Woche aufgestockt. "Wir sind auf dieser Strecke mit dem wirtschaftlichen Ergebnis zufrieden und werden ab Mai sogar fünfmal wöchentlich in Erbil landen."
Auf der Irak-Strecke fliegen hauptsächlich Geschäftsreisende, insbesondere aus dem Ölbusiness, aber auch Menschen aus Europa, die Verwandte und Freunde besuchen. "Wir kennen den Markt gut", heißt es bei der AUA.
Passagierrückgang von 10,2 Prozent auf allen Strecken
Unterdessen veröffentlichte díe Fluggesellschaft am Dienstag ihre Passagierzahlen. Demnach wurde 2009 ein Minus von 10,2 Prozent verbucht. Ein Passagier-Plus von 1,7 Prozent auf 703.300 beförderte Fluggäste brachte der Dezember im Jahresvergleich. Allerdings war der Dezember 2008 bereits ein Krisenmonat.
Die AUA-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik berichteten am Dienstag von einer "Stabilisierung" der Entwicklung beim Passagieraufkommen. "Dennoch bleiben die Erträge stark unter Druck."
Im vierten Quartal 2009 wurden knapp 2,4 Millionen Passagiere befördert. Ein Rückgang um 1,3 Prozent im Jahresvergleich. Die Auslastung habe sich im Quartalsvergleich auf Jahresbasis um zwei Prozentpunkte auf 74,6 Prozent verbessert. Im Vergleich zum Vorjahr sank sie jedoch um 0,9 Prozentpunkte unter das Vorjahresniveau und hielt bei 74 Prozent.
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