27.10.2018 09:49 |

Flugzeugtür geöffnet

Panischer Passagier wird fast in Triebwerk gesogen

Schockmoment in einem Frontier-Airlines-Flugzeug, das vom mexikanischen Cancun in die US-Großstadt St. Louis reisen sollte: Noch auf der Startbahn verlor ein kranker Passagier die Nerven, versuchte die Cockpit-Tür zu öffnen, prügelte sich mit den Flugbegleitern und öffnete den Notausstieg. Dem beherzten Eingreifen der anderen Passagiere ist es zu verdanken, dass er nicht ins Triebwerk gesogen wurde.

Andere Passagiere schildern gegenüber dem US-Fernsehsender FOX News die Situation in dem Frontier-Airlines-Flieger. Der Mann habe sich schon auf der Startbahn in Cancun seltsam verhalten, erinnern sich mitreisende. „Wir waren in einer Reihe weiter vorne und der Herr musste sich übergeben“, erinnert sich ein Reisender. Der erkrankte Mann erhielt einen neuen Sitzplatz, bekam es dann allerdings offensichtlich mit der Panik zu tun und wollte um jeden Preis aus dem Flugzeug.

Er klopfte an die Cockpit-Tür, prügelte sich mit Flugbegleitern und schaffte es schließlich, als sich das Flugzeug längst im Taxi-Modus auf die Startbahn bewegte, den Notausstieg zu öffnen. Dabei wurde die Notrutsche geöffnet und der Mann um ein Haar in die bereits laufenden Triebwerke gesogen. Glücklicherweise reagierten andere Reisende geistesgegenwärtig und hielten den Mann fest. Als das Flugzeug zum Stillstand gekommen war, nahm sich die Flughafenpolizei des Störenfrieds an.

War panischer Passagier traumatisiert?
Die Mutter des Erkrankten, der mit seinem Vater nach Cancun gereist war, versucht den Zwischenfall gegenüber dem TV-Sender zu erklären. Sie erzählt, dass der Sohn am Vorabend in seinem Hotel verprügelt worden sei und möglicherweise einen mit Drogen versetzten Drink zu sich genommen habe. Der Mutter zufolge war das Verhalten demnach möglicherweise die Folge eines Traumas oder toxischer Substanzen.

Ob selbstverschuldet oder nicht, für die Mitreisenden bedeutete der Zwischenfall einen ordentlichen Schock. Eine Passagierin des Frontier-Airlines-Fluges, die den Zwischenfall mit ihrem Handy gefilmt hat, schreibt auf Facebook: „Ich danke Gott für die tapferen Männer und Frauen, die ihn im Flugzeug festgehalten haben. Er wäre sonst garantiert ins Triebwerk gesogen worden.“

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