24.10.2018 08:45 |

Die „Krone“ bewegt:

Schnellbusse und Nachtlinie für die neue 365€-Zone

Die „Krone“ bewegt und Landesrat Stefan Schnöll revolutioniert das bisher erstarrte Öffi-Netz in Salzburg: In einem ersten Schritt sollen alle O-Bus-Linien in die acht Umlandgemeinden der 365 €-Zone verlängert werden. Dann müssen Schnellbusse in den Spitzenzeiten und eine Nachtlinie folgen. Es soll schneller gehen . . .

Begeistert vom Öffi-Netz in Wien (wo es das Ein-Euro-pro-Tag-Ticket schon Jahre gibt) stand der neue Verkehrslandesrat in Salzburg vor dem Skelett des O-Bus-Netzes: 29 kranke Fahrer, verrostete Busse, Oldtimer im Einsatz, Autos mit 1-Million-Kilometer-Fahrleistung, ohne Klimaanlage. Die Verlängerung der O-Bus-Linien nach Wals, Freilassing, Bergheim, Elixhausen, Hallwang, Elsbethen, Anif und Grödig wird kommen.

Nun die Vorschläge für weitere Maßnahmen:
In den Spitzenzeiten (6.00 bis 8.00 Uhr früh sowie 17.00 bis 19.00 Uhr abends) bringen Albusse die Pendler vom Zentrum aller acht Umlandgemeinden ins Zentrum von Salzburg. Diese Busse können nur mit dem 365-Euro-Ticket benützt werden. Sie halten an wenigen Stationen. Ein Beispiel: Grödig-Nonntal-Äußerer Stein-Theatergasse-Mirabellplatz. Da sie ohne Oberleitung fahren, können sie die O-Busse an den üblichen Haltestellen überholen. Im Zwei-Stunden-Takt (in den Nächten am Wochenende Ein-Stunden-Takt) stellen acht Nachtbuslinien die Verbindung zwischen den Umlandorten und dem Stadtzentrum her. Auch hier gilt die 365 €-Karte. Sie soll attraktiv so viele Vorteile bieten, dass die Zahl der verkauften Tickets jene der Autozulassungen übertrifft - wie im Öffi-Paradies Wien. 

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