Di, 20. November 2018

Neue Wohnung in Sicht

23.10.2018 09:12

Wie Sie bei einem Umzug auch sparen können

Normalerweise sind mit Umzügen hohe Kosten verbunden. Beauftragen Sie ein Umzugsunternehmen, fallen Ausgaben für den Transport, den Umzugswagen und das Personal an. Rund um Ihre Wohnung könnten Kautions- und doppelte Mietzahlungen Ihr Budget ebenso belasten wie Renovierungsarbeiten - je nach Vereinbarung in der alten und neuen Wohnung. Kalkulieren Sie zudem mit Kosten für das Umzugsmaterial (Kartons), private Helfer, den Möbelaufbau, Pkw-An- sowie Ummeldungen, gegebenenfalls einer neuen Einrichtung und einen Nachsendeauftrag. Richten Sie eine Halteverbotszone ein, erhöhen sich Ihre Kosten ebenfalls. Ob Sie nun alles selbst organisieren und dabei auf diese Helfer für Ihren Umzug setzen, ein Umzugsunternehmen nutzen oder beide Varianten nach Bedarf kombinieren: Sparpotenzial besteht immer.

Planung ist alles
Wie so oft im Leben ist eine gute Planung auch bei Umzügen viel Wert. Beginnen Sie so zeitig wie möglich, mit einer Umzugsliste den Wohnungswechsel zu planen, steigt die Chance auf hohe Ersparnisse. Kündigen Sie Ihre alte Wohnung fristgerecht und kümmern Sie sich um einen Nachmieter. Dies erspart Ihnen bestenfalls doppelte Mietzahlungen. Des Weiteren sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie wie die meisten Menschen am Ende eines Monats beziehungsweise am Wochenende umziehen. In dieser Phase sind Umzugsunternehmen normalerweise am teuersten. Lässt es sich einrichten, legen Sie Ihren Umzug auf einen Werktag mitten im Monat. Eine frühzeitige Planung ermöglicht Ihnen außerdem, viele private Helfer zu organisieren. Jene können ein Umzugsunternehmen teilweise ersetzen.

Mit Vergleichen Geld sparen und Boni kassieren
Möchten Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen, sollten Sie niemals das erstbeste Angebot nutzen. Vergleichen Sie stattdessen mehrere Firmen miteinander, um die attraktivste Offerte zu finden. Dasselbe gilt für die meisten Verträge, die Sie rund um Ihre alte Wohnung abgeschlossen haben. Ein Umzug ist ein guter Anlass, um mit einem schnellen und kostenlosen Online-Vergleich verschiedene Anbieter unter die Lupe zu nehmen. Überprüfen Sie, ob Ihr aktueller TV- und Internet-Provider sowie Ihr Stromlieferant die besten Tarife bereithalten oder ob sich nicht ein Wechsel lohnt. Sie können auch nach einem Gasvergleich den Gasanbieter wechseln oder über Ihren Festnetzanschluss nachdenken. Neukunden erhalten bei zahlreichen Anbietern in der Regel lukrative Boni. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Ihnen ein Umzug bietet.

Umzugsmaterial leihen statt kaufen
Wenn Sie sich selbst das Ziel setzen, den Umzug perfekt organisieren zu wollen, lautet ein ungeschriebenes Gesetz: so wenig wie möglich kaufen. Enormes Einsparpotenzial bietet beispielsweise das Material, das Sie für Ihren Umzug benötigen. Sie müssen nicht extra Umzugskartons kaufen. Leihen Sie sich jene einfach von Freunden oder fragen Sie in Supermärkten nach, ob Sie die Bananenkartons mitnehmen dürfen. Und wenn Sie sich schon die Kartons, Folien, Utensilien zum Renovieren und anderen Materialien leihen, können Sie Ihr Hab und Gut auch gleich selbst einpacken. Dies setzt jedoch ausreichend Zeit voraus, die nun mal kostbar ist. Hier wirkt sich wiederum die frühzeitige Planung Ihres Umzugs positiv aus.

Mietbürgschaft statt Kaution
Eine Wohnung zu mieten, bringt viele Vorteile mit sich. Steht ein Umzug an, fällt vielen Menschen jedoch einer der größten Nachteile auf die Füße: die Mietkaution. Sie dient Vermietern als Sicherheit und kann bis zu 3 Monatsmieten (kalt) betragen. Für zahlreiche Mieter stellt die Kaution eine zu hohe Hürde dar, weswegen nicht wenige Umzüge scheitern. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Kaution für die neue Wohnung fällig wird, der alte Vermieter jedoch die vorherige Kaution noch nicht zurückgezahlt hat. Die Lösung ist in solchen Situationen eine Mietbürgschaft. Als Bürge kommen Verwandte, Freunde oder eine Versicherung infrage. Bereits für wenige Euro monatlich können Sie jene abschließen und meist jederzeit wieder kündigen.

Staats- und Volkshilfen nutzen
Selbst dann, wenn Sie bereits gewissenhaft Ihre Ein- und Ausgaben mithilfe eines Haushaltsbuches überwachen, sind finanzielle Probleme denkbar. Ein niedriges Einkommen ermöglicht vielen Menschen zwar das Überleben, verhindert aber außerplanmäßige Ausgaben wie solche im Rahmen eines Umzugs. Ergeht es Ihnen so, sollten Sie über staatliche Hilfen für Ihren Umzug nachdenken. Beispielsweise können Sie bis zu 1000 Euro aus dem Kautionsfonds des Landes Steiermark erhalten, mit dem die Mietkaution bezahlt wird. Für die Rückzahlung dieses zinslosen Kredites haben Sie mehrere Jahre Zeit. Des Weiteren lassen sich Umzüge auch steuerlich absetzen. Sprechen Sie hier aber mit Ihrem Steuerberater. Er kennt die Besonderheiten und Unterschiede zwischen privaten Umzügen und solchen, die aufgrund eines neuen Jobs unvermeidbar sind.

Überblick verschaffen und ausmisten
Grundsätzlich bietet ein Umzug immer auch die Gelegenheit, einmal in Ruhe zu kontrollieren, was Sie noch benötigen und was Sie guten Gewissens entsorgen oder sogar verkaufen können. Schauen Sie doch einmal nach, ob Sie wirklich alle Ihre Versicherungen benötigen oder das ein oder andere Kleidungsstück aus dem Schrank nicht einen anderen Besitzer verdient hat. Seien Sie dabei streng zu sich selbst und halten Sie sich an folgenden Grundsatz: Auf all das, was Sie in den letzten 12 Monaten nicht genutzt haben, können Sie verzichten. Müssen Sie weniger Gegenstände, Möbel und Accessoires in Ihrer neuen Wohnung unterbringen, haben Sie nicht nur mehr Platz, sondern auch Zeit, um sich den wirklich wichtigen To-dos nach dem Umzug zu widmen.

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