Mo, 19. November 2018

Umsatzeinbußen

22.10.2018 09:14

Mit Baustelle ist Konditorei hinter Gittern

Wolfgang Schröckmayr zuckt einfach mit den Achseln: Der Umsatz? Innerhalb weniger Tage um mehr als 50 Prozent zurück gegangen. Der Grund dafür ist die große Kanal-Baustelle in der Neutorstraße. Keine Bus-Station, keine Zufahrt, kein Parkplatz, nur meterhohe Gitter und ein bedrohlicher Bagger vor dem Haus.

Es scheint nicht einfach zu sein, das Amt des Baustadtrates in Salzburg auszuüben. Barbara Unterkofler, die jetzt von den Pinken zu den Türkisen überwechselt, erkannte dies an dem Chaos in der Schwarzstraße. Als sich die Asphaltierung hinzog, musste auf Bitten der „Krone“ (Geschäftsleute hatten sie aufmerksam gemacht) Bürgermeister Heinz Schaden einspringen. Er ließ die gesamte Straße ein Wochenende lang sperren und die Asphaltierung in Sonder-Schichten durchführen.

Der Nachfolger Lukas Rößlhuber ließ sich zwar auf der Neutorstraße fotografieren, er erklärte der „Krone“ auch ausführlich, welche Baustelle da auf die Menschen zukommt.

Nachdem die Absperrungen errichtet waren (teilweise handelt es sich um Betonwände wie auf der Autobahn sowie um Zäune, die bei Rock-Konzerten eingesetzt werden, um die Massen in Bahnen zu lenken) ließ er sich auf der Baustelle nicht blicken.

Das bedauern Wolfgang Schröckmayr, Irene Lettner und Christoph Tappler von der beliebten Konditorei „Rainberg“: Sie hätten dem jungen Herrn Stadtrat gerne einen doppelten Espresso serviert, wenn er gekommen und sich die gesamte Situation angesehen hätte. Es ist nämlich innerhalb kurzer Zeit gelungen, nicht nur die Konditorei (vor allem an Sonntagen das beliebte Ziel vieler Städter) sondern auch die umliegenden Läden (Apotheke, Taudes-Mode, Putzerei und Fisch-Geschäft) von beinahe allen Zugängen abzuschneiden.

Um das Ganze noch ärger zu machen, hat irgendeine Magistratsabteilung ein Halteverbot und eine Ladezone eingerichtet.

Am Sonntag kamen dennoch einige Stammkunden über Umwege in die Konditorei.

Auf der Baustelle herrschte natürlich friedliche Ruhe, erst heute wird der riesige Bagger wieder das Erdreich ausheben.

 krone.at
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