21.10.2018 06:45 |

Senioren am Steuer

User: „Das muss wirklich nicht sein!“

Erst kürzlich kam es zu einem Unfall, bei welchem ein 94-Jähriger mit seinem PKW auf einen Kindergarten-Parkplatz krachte. Wie krone.at berichtete, war der Auslöser ein Schwächeanfall. Das motivierte unsere Leser zur Diskussion: Ist eine Verkehrstauglichekeitsprüfung ab einem gewissen Alter sinnvoll? Wir sind auch auf Ihre Meinung unten in den Kommentaren oder in unserem Forum gespannt!

Von Pensionisten verursachte Unfälle sind keine Seltenheit. Erst vergangenen August fuhr eine 85-Jährige falsch in den Kreisverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Auch User juliusfelix sieht darin eine Gefahr: „Leider passiert sowas viel zu oft , ab 60 sollten verpflichtende gesundeheitsuntersuchungen vorgeschrieben sein um den Führerschein behalten zu dürfen, ab 80 sollte fahren verboten werden“. Mishiko erkennt auch das Risiko: „Mit 94(!)Jahren, noch Auto zu fahren birgt ein enormes Risiko, sowohl für den Fahrzeuglenker, als auch für andere Autofahrer, Fußgänger, et cetera“, und weist auch auf ein weiteres Problem hin, „Nicht zu vergessen, dass man in diesem hohen Alter, sicherlich auch so manche Medikamente einnimmt, die dann womöglich zusätzlich auf den Lenker einwirken.

Während Harddein noch an der Idee einer Verkehrstauglichkeitsprüfung zweifelt „Das hilft alles nichts weil z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall bzw. Kreislaufkollaps plötzlich und unvorhersehbar auftreten.“, kann krone.at User XXre sich bereits damit anfreunden: „Falle bald selbst in die Altersgruppe, deshalb wäre ich aus Erfahrung im Bekanntenkreis dafür, dass mit 70 oder 75 der Führerschein eingezogen wird. Die Leute sind zwar relativ fit aber die Reaktionszeit verlängert sich doch merklich.“ Und auch Chaindog´s Gefühle sind noch gemischt: „Seh- und Reaktionstest ab 80 Jahren… Gut, vor einem Schwächeanfall ist niemand gefeit. Aber das Risiko steigt im Alter.

Manche User versuchen natürlich auch, eine diplomatische Lösung für alle zu finden. So zum Beispiel sadistel1: „Warum nicht einfach den B-Schein an den C-Schein angleichen und von beginn an alle 5 Jahre untersuchen. Ab 70 alle 2 Jahre und gut is. So weiß jeder wies um seine Fahrtauglichkeit sowie sehvermögen usw. steht. Zudam tut es keinem weh alle 5 Jahre zum Arzt zu gehen.“

Einige unserer Leser sehen die Gefahr im Straßenverkehr auch ganz wo anders. Eisvogel schreibt dazu: „Es ist tragisch was hier passiert ist. Aber immer auf die Älteren hinhacken finde ich nicht ok. Welcher Altersklasse gehören die meisten Alkohol und Drogenfahrer an?“ und auch ccarmen schließt sich der Meinung an: „Ist bissl alt, aber meiner Meinung nach müsste so mancher F Neuling zur Nachschulung!!!!

Ab welchem Alter halten Sie es für sinnvoll, die Verkehrstauglichkeit regelmäßig überprüfen zu lassen? Oder würden Sie Ihren Führerschein ab einem gewissen Alter sogar freiwillig abgeben? Diskutieren Sie hier in den Kommentaren oder in unserem krone.at-Forum mit!

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