Mo, 12. November 2018

Neue Studie:

18.10.2018 09:40

Finger geben Auskunft über sexuelle Orientierung

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Länge der Finger eines Menschen einen Hinweis auf seine sexuelle Orientierung geben kann. Dafür untersuchten Forscher eineiige Zwillinge, bei denen jeweils einer heterosexuell und der andere homosexuell ist.

Bei Frauen sind Zeige- und Ringfinger im Allgemeinen ungefähr gleich lang, während bei Männern der Zeigefinger meistens etwas kürzer ist.

Lesbische Frauen haben eher kürzere Zeigefinger
Wissenschaftler der University of Essex fanden nun heraus, dass die zwei Finger bei lesbischen Frauen häufiger eine unterschiedliche Länge aufweisen als bei heterosexuellen. Die Forscher erkannten, dass bei 18 weiblichen Zwillingen der lesbische Zwilling eher die Merkmale einer „männlichen Hand“ aufwies als die heterosexuelle Schwester - also dass der Zeigefinger kürzer ist als der Ringfinger.

Auch bei den 14 männlichen Zwillingspaaren bemerkten die Forscher, dass der homosexuelle Zwilling eher die Merkmale einer „männlichen Hand“ aufwies und der Unterschied zwischen Zeigefinger und Ringfinger größer ist. Allerdings sei der Unterschied bei den männlichen Probanden nicht signifikant gewesen.

Männliches Sexualhormon Testosteron spielt eine Rolle
Verantwortlich für die unterschiedliche Fingerlänge ist das Verhältnis männlicher oder weiblicher Geschlechtshormone in einer kurzen Phase der Entwicklung des Embryos, berichten die Forscher. Je länger der Ringfinger im Verhältnis zum Zeigefinger, desto höher war der Testosteronspiegel während der Schwangerschaft.

Hormonelle Störung im Mutterleib trägt zu Transsexualtität bei
Erst vor Kurzem hatten Forscher herausgefunden, dass hormonelle Störungen im Mutterleib zur Entstehung von Transsexualität beitragen können. Demnach verspüren Männer eher den Wunsch, als Frau zu leben, wenn sie als Fötus im Mutterleib einem niedrigen Spiegel männlicher Geschlechtshormone ausgesetzt gewesen seien, teilte die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie mit. Etwa einer von 12.000 Männern wünsche sich, eine Frau zu sein. Bei Frauen ist Transsexualität den Angaben zufolge seltener, etwa eine von 30.000 wäre lieber ein Mann.

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