Di, 13. November 2018

Steirer in Australien

15.10.2018 20:31

Militärmaterial gefunden, Polizei leitete Biker um

Die dritte Etappe der Crocodile Trophy am Montag in Australien hätte ein 80km und 2.650hm Marathon im Herberton Nationalpark werden sollen. Jedoch kurz vor Rennstart musste dieser verschoben werden, da auf den ersten 10 Kilometern der Strecke Militärmaterial gefunden wurde, das detoniert werden musste. Die Polizei leitete das Fahrerfeld um die Gefahrenstelle herum. So wurde die Etappe also gekürzt und die zwei Schweizer Huber und Looser dominierten weiter das Rennen. Die Steirer Matthias Grick und Philipp Wetzelberger sichern Plätze vier und fünf weiter im Gesamtklassement.

Die beiden Schweizer Elitefahrer Urs Huber und Konny Looser lassen es in der Gesamtführung spannend bleiben: wieder einmal kamen sie gemeinsam in das Ziel und Huber holte sich den Tagessieg. Looser behält die unglaublich knappe Führung von nur einer Sekunde. Alle Augen werden beim morgigen Zeitfahren auf die beiden gerichtet sein.

Einzelzeitfahren mit „Zielscheibe“
„Ein Einzelzeitfahren kann ein Klassement so richtig durchrütteln“, erklärte der steirische Crocodile-Trophy-Gründer Gerhard Schönbacher in Anlehnung an seine eigene Straßenprofizeit bei den großen europäischen Veranstaltungen wie der Tour de France. „Die Fahrer werden morgen in umgekehrter Reihenfolge der Gesamtwertung im einminütigen Zeitabstand starten. So hat man eine tatsächliche Zielscheibe vor sich, was eine unheimliche Motivation sein kann um Zeit gut zu machen, aber man ist auch einem wilden Wettrennen gegen die Uhr ausgeliefert“, erklärte er.


Ich bin immer noch topmotiviert
Philipp Wetzelberger und Matthias Grick, die beiden Steirer, kamen am Montag ebenfalls gemeinsam in das Ziel. Vom Renntag sagte Grick, dass es eine regelrechte „Achterbahnfahrt durch den Busch“ war und dass die Hitze unglaublich intensiv gewesen sei. „Ich bin aber trotzdem noch immer top motiviert und mal schauen, was in den kommenden Tagen noch möglich ist“, so der Obersteirer Grick, der im Gesamtklassement Vierter ist. Ein ausführliches Interview inklusive beeindruckender Bilder gibt es unter:  https://youtu.be/CDApex7uOzc

Der Oststeirer Wetzelberger bleibt auf Platz fünf. Pech hatte Soren Nissen: Der Wahl-Luxemburger nahm eine falsche Abzweigung, kam von der Rennstrecke ab und musste eine 29-minütige Zeitstrafe einbüßen. Er behielt jedoch den dritten Platz in der Gesamtwertung. Bei den Damen änderte sich die Führung ebenfalls nicht: Die Australierin Lucy Coldwell gewann die Etappe und bleibt vorne.

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