Mo, 12. November 2018

Rollentausch

14.10.2018 05:45

Klagenfurter Bürger bauen ihre Stadt neu

500 Jahre ist es her, dass Klagenfurt nach der Schenkung durch den Kaiser neu geplant werden musste. Interessierte Bürger können sich anlässlich des Jubiläums am Dienstag in die Rolle der Stadtgründer begeben und das „Klagenfurt der Zukunft“ bauen. Die Vorschläge fließen in das Leitbild ein.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten von Klagenfurt biegen in die Zielgerade. In der kommenden Woche soll der Blick vor allem in die Zukunft gerichtet werden, die ja viele spannende Fragen mit sich bringt.

Wann kommt das neue Hallenbad? Was passiert mit dem Flughafen? Bleibt das Messegelände weiterhin in der Innenstadt?

Beim „Zukunftsdialog“ im Lakeside Park (Gebäude B11) werden am Dienstag ab 14 Uhr die Fragen der Zukunft erörtert. Neben einer Impulsrede von Philosoph Konrad Paul Liessmann und anderen hochkarätigen Gästen können Bürger - bei freiem Eintritt - aktiv in die Zukunftsplanung der Stadt eingreifen. Ausgehend vom alten Stadtrelief kann man in Kleingruppen das Klagenfurt der Zukunft bauen.

Dazu stellt die Stadt diverse Baumaterialien wie Holz, Pflanzen und Kunststoff bereit. Am Ende werden alle Teile zu einer neuen Stadt zusammengefügt. Erkenntnisse aus dem Zukunftsdialog sollen auch ins Leitbild von Klagenfurt integriert werden.

Begehbares Stadtrelief im Südpark
So haben Sie die Landeshauptstadt wohl noch selten gesehen! Im Klagenfurter Südpark ist seit Freitag das riesige begehbare Stadtrelief ausgestellt, das anlässlich des 500-Jahr-Jubiläums im Architekturhaus Kärnten zu sehen war. „Wir sind sehr froh, dass wir unseren Besuchern in den nächsten Tagen die einmalige Gelegenheit bieten können, über die ganze Stadt zu spazieren und alle Gebäude und Straßen von oben zu sehen“, freut sich Südpark-Manager Heinz Achatz, der bei der „Einweihung“ auch Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler begrüßen durfte. Viele Bürger nutzten bereits die Möglichkeit und suchten - mit Eifer - ihre eigenen Wohnhäuser am Relief.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

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