Fr, 14. Dezember 2018

Vorsicht vor Angeboten

09.10.2018 09:30

Betrüger nutzen immer öfter Internet für Tricks

Vorsicht vor vermeintlich günstigen Kreditangeboten im Internet! Gauner ziehen alle Register, aber nicht immer glücken ihnen ihre miesen Tricks. Das zeigen drei unterschiedliche Fälle aus Oberösterreich.

Ein unbekannter Täter lockte am 8. Oktober 2018 im Bezirk Linz-Land bei der Angestellten einer Trafik die Codes für elf Ladebons einer digitalen Währung telefonisch heraus. Dadurch entstand dem Inhaber ein Schaden in der Höhe von 2.750 Euro.

„Günstiger“ Kredit kam teuer
Bereits am 4. Oktober 2018 wurde ein 49-jähriger Linzer Opfer eines Kreditbetrügers. Der Mann kam am 8. Oktober 2018 in Begleitung seiner Gattin zur Polizei um Anzeige zu erstatten. Er wurde über ein soziales Netzwerk von einer ihm unbekannten weiblichen Person kontaktiert und über günstige Kreditangebote aus Frankreich informiert. Nachdem sich das Ehepaar für einen Kredit in der Höhe von 8.000 entschieden hatte, wurden diverse „Dokumente“ an den Linzer gesandt. Er wurde aufgefordert eines der Dokumente zu unterschreiben und zurückzusenden. Auf dem angeführten Dokument ist eine gewisse Frau „Florence CASTERINA“ angeführt, welche laut dem Schreiben den Kredit finanziert und das Bargeld innerhalb 24 Stunden am Konto sei.

Außer Spesen nichts gewesen
Es folgte die Aufforderung eine Gebühr in der Höhe von 389 Euro auf ein deutsches Konto lautend auf „Sonja Martin“ zu überweisen. Der Betrag wurde am 4. Oktober 2018 vom Konto der Gattin überwiesen. Seit diesem Zeitpunkt wurde der Linzer mit eigenartigen Nachrichten vertröstet. Der angebliche Kredit in der Höhe von 8.000 Euro wurde bislang nicht überwiesen.

Telefonbetrüger scheiterte
Ein bisher unbekannter Täter rief am 8. Oktober 2018 gegen 10 Uhr bei einer 60- jährigen Pensionistin aus Kirchdorf an und teilte ihr mit, dass sie in der Schweiz 120.000 Euro gewonnen habe. Er habe sie als Gewinnerin ausfindig gemacht und der Gewinn werde ihr heute in Bar überbracht. Sie müsse nur zuvor bei der Post, mit welcher sie zusammenarbeiten würden, 600,- Euro in einer Kryptowährung kaufen und diese dem Boten übergeben. Bei einem zweiten Telofongespräch verlangte er noch die telefonische Durchgabe der Nummern der gekauften Kryptowährung, als Beweis ihrer Absicht den Gewinn tatsächlich anzunehmen

Bote kam nicht
Als die Pensionistin dies verweigerte, redete der Täter noch länger auf sie ein, dass alles seriös und rechtens sei, dass er seine Arbeit schon lange und gut mache usw. Schließlich beendete der unbekannte Anrufer das Gespräch. Der Bote mit dem angeblichen Gewinn erschien zum vereinbarten Zeitpunkt ebenfalls nicht.

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