Sa, 15. Dezember 2018

Sieben Festnahmen

08.10.2018 16:48

Unzählige Überfälle: Pink-Panther-Bande gefasst

Seit vielen Jahren sorgte sie in ganz Europa für Angst und Schrecken - nun klickten für die berüchtigte Pink-Panther-Bande die Handschellen! Nach unzähligen Überfällen auf Juweliere, darunter auch in Linz, Amstetten, Innsbruck und Kitzbühel, wurden 14 Verdächtige ausgeforscht. Sieben sitzen bereits in Haft.

Zu ihrem unrühmlichen Bekanntheitsgrad brachten es die aus Serbien und Montenegro stammenden Täter vor allem aufgrund ihrer beispiellosen Brutalität. Nach tagelanger Beobachtung der betroffenen Juweliere setzten sie bei ihren Überfällen Faustfeuerwaffen und auch Reizgas gegen Kunden und Mitarbeiter ein, brachen mit einer Axt die Glasvitrinen auf.

Der Spuk dauerte meist nicht einmal eine Minute, der Wert der erbeuteten Schmuckstücke und Uhren betrug jedoch bei jedem der Raubüberfälle mehrere Hunderttausend Euro. Seit 2016 schlugen die zumindest 14 Mitglieder der Bande neben Linz, Amstetten, Innsbruck, Kitzbühel und Klagenfurt auch in Kopenhagen (Dänemark) und Samnaun (Schweiz) zu.

Und genau dort gelang den internationalen Ermittlern - die österreichische Polizei arbeitete auch verstärkt mit Kollegen aus Serbien und Ungarn sowie Interpol zusammen - der entscheidende Schlag. Die Fluchtrouten bei ihrem größten Coup (2,8 Millionen Euro) waren begrenzt, es kam zu vier Festnahmen. Nach dem Abgleich biometrischer Daten und digitaler Spuren in sozialen Medien wurden unter anderem auch die beiden Überfälle auf Juweliere in Innsbruck und Kitzbühel aus dem Jahr 2016 geklärt.

Immer gleicher Modus Operandi
Die Räuber agierten immer gleich: Nach dem Coup flüchteten sie mit einem VW oder Audi älteren Baujahres, welchen sie wenig später zurückließen. Danach tauchten sie unter - fanden aber durch bestimmte Erkennungsmerkmale via Facebook und Co. wieder zueinander. Teilweise prahlten sie sogar mit gemeinsamen Strandfotos.

Nun drohen den Verdächtigen, die auch im Verdacht stehen, eine Handgranate in Belgrad gezündet zu haben, um Justiz und Polizei einzuschüchtern, lange Haftstrafen.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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