Do, 18. Oktober 2018

„LEARN TO FLY“

07.10.2018 07:00

Fliegerei fasziniert Salzburg

Die Faszination Fliegen zieht viele Menschen in ihren Bann. Das bewies der „Learn to fly“-Tag des Luftsportverbandes in Salzburg. Zahlreiche Interessierte informierten sich über mögliche Ausbildungen und durften auch mit in die Luft.

„Der Tag war sicher wieder ein Erfolg“, sagt der Obmann des Vereins, Kurt Strobl. Der pensionierte Metzger widmet sich schon 50 Jahre der Fliegerei, er ist seit 32 Jahren Chef des Luftsportverbands.
162 aktive Mitglieder sorgen für ein gesundes Vereinsleben. 17 Luftfahrzeuge stellt der Klub zur Verfügung. Neben einem Hubschrauber gibt es zehn Motorflugzeuge und sechs Segelflieger. Letztere gelten als die Königsklasse im Luftraum. Kein Motor, Flügel mit bis zu 24 Meter Spannweite, nur ein Pilot und die wichtigen Aufwinde. „Oft ist es im Segelflieger so ruhig, dass ich das Fenster aufmache, um die Luft zu spüren“, sagt Strobl. Auch die Eigenverantwortung - jede Entscheidung wird alleine getroffen, keine Funkverbindung - reizen die Piloten immer aufs Neue. „Und man hat nur einen Landeversuch.“ Die Segler starten ausschließlich in Zell am See, da in Salzburg zu viel Zivilverkehr unterwegs ist.

Der „Learn to fly“-Tag ist für den Verband besonders wichtig: „Der Erstkontakt ist der schwierigste“, erklärt der Obmann. Danach bleiben viele angehende Piloten erhalten. Möglicherweise auch Viktoria Drescher. Sie informierte sich über die Segelfliegerei, die Ausbildung und Kosten, und hat Lunte gerochen: „Ja, wahrscheinlich fange ich an!“
Mit der Lizenz für den unmotorisierten Gleiter kann man bereits mit 15 Jahren beginnen. Ab 16 darf man ihn fliegen - der klassische Einstieg in eine Fliegerkarriere. „Es werden sehr viele Piloten gesucht“, berichtet Strobl. Sowohl in der Linienluftfahrt wie auch bei den Helikoptern.
Daher kämpft der Luftsportverband auch um die Jugendlichen. Prinzipiell will Strobl diese vom PC wegbekommen - aber nicht komplett: „Vorkenntnisse durch Flugsimulatoren helfen auf jeden Fall.“ Samstag konnten die Besucher aber einen realen Eindruck gewinnen. Bei Schnupperflügen hoben sie mit den erfahrenen Piloten in den Salzburger Himmel ab.

Felix Roittner
Felix Roittner

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