Mi, 19. Dezember 2018

Einnahmen-Rückgang

05.10.2018 18:00

Parksünder in Linz wurden 5 Monate nicht gestraft

Parksünder sorgen Jahr für Jahr für kräftiges Klingeln in der Stadtkasse! Heuer könnten die Einnahmen aber erstmals deutlich geringer ausfallen. Grund ist der fünfmonatige „Ausfall“ in Halte- und Parkverboten in den gebührenpflichtigen Kurzparkzonen der Innenstadt.

133.000 Euro weniger haben Parksünder in der gebührenpflichtigen Zone in den ersten neun Monaten des Jahres geblecht als im Vergleichszeitraum 2017. Das liegt vor allem daran, dass von März bis August der Firma G4S in Halte- und Parkverboten die „Hände gebunden“ waren.„Laut eines Erkenntnisses des Verwaltungsgerichtshofs durfte in diesen Bereichen in gebührenpflichtigen Kurzparkzonen nicht mehr gestraft werden“, knurrt der für die Parkraumbewirtschaftung zuständige FP-Stadtvize Detlef Wimmer.

Seit August wird wieder gestraft
Nach einer Gesetzesänderung durch das Land dürfen seit August Falschparker wieder zur Kasse gebeten werden. Ergebnis: Im September sind bereits um rund 700 Strafmandate mehr ausgestellt worden als in den Sommermonaten.

Kräftiges Plus in gebührenfreien Zonen
Zufrieden ist der freiheitliche Politiker aber auch mit der Arbeit des Ordnungsdienstes. Dieser kontrolliert die gebührenfreien Zonen. Seit Jänner wurden Strafzettel in der Höhe von rund 240.000 € verteilt. Das ist um ein Drittel mehr als im Vorjahr. Besonders „erfolgreich“ war der Mai mit 1475 Vergehen. Fast die Hälfte betraf den Bulgariplatz. „Die Effizienz des Ordnungsdienstes ist deutlich gestiegen“, weist Wimmer darauf hin, dass es bei der Stadtwache keine Personalaufstockung gab.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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