Riskante Bergung

Eiskletterer konnten nicht mehr weiter – mit Heli gerettet

Vorarlberg
31.12.2009 13:39
Zwei Eiskletterer sind am Mittwochabend in einer Eiswand in Bergnot geraten. Sie konnten schließlich gegen 21.00 Uhr durch einen nachtflugtauglichen Hubschrauber der Schweizer REGA per Seilwinde aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Sie erlitten leichte Unterkühlungen, blieben ansonsten aber unverletzt.

Die Männer waren um die Mittagszeit in die sogenannte "Eisfee-Tour" im Bereich des Lünersees bei Brand (Bezirk Bludenz) eingestiegen. Gegen 18.00 Uhr haben die beiden einen Notruf abgesetzt, weil sie nach Problemen mit dem Sicherungsseil weder weiterklettern noch absteigen konnten.

Der alarmierte Polizeihubschrauber habe wegen der Nähe zur Lünersee-Seilbahn in der Dunkelheit keine Seilbergung durchführen können. Auch einige Helfer der Bergrettung, die abseits der Eisroute in die Wand kletterten um die in Not Geratenen zu befreien, mussten dieses Vorhaben aufgeben. 

Die Bergrettung forderte deshalb einen speziell für Rettungseinsätze in der Nacht ausgerüsteten Hubschrauber der Schweizer Flugrettung REGA an.

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