Di, 23. Oktober 2018

Personalvertreterwahl:

05.10.2018 14:23

Wirbel um Stimmzettel mit nur einer Fraktion

Trotz erdrückender Mehrheit hat die VP die SP jetzt vor der Personalvertretungswahl im Landesdienst überrumpelt. Der Termin für den Urnengang wurde gleich um mehrere Monate vorverlegt. So haben die roten Gewerkschafter kaum Zeit, um Unterstützungsunterschriften für die Kandidatur zu sammeln. Und so bleibt die Auswahl für die Wähler an 169 von 170 Dienststellen wohl überschaubar.

Wer bei Wahlen überraschenden Ergebnissen entgegenfiebert, für den ist die Kür der Personalvertreter im Landesdienst ganz sicher nicht der große Heuler. Für einen handfesten politischen Krach im Vorfeld taugt der Urnengang der mehr als 15.000 heimischen Landesbediensteten aber allemal.

Dieser entzündet sich am Wahltermin. Denn dieser sei von den VP-nahen Gewerkschaftern (FCG) „überfallsartig“ von März 2019 auf Ende dieses Monats vorgezogen worden, so Michael Fertl. Dem Sozialdemokraten und seinem FSG-Trüppchen läuft somit die Zeit davon - es wird wohl bei der Kandidatur an nur einer von 170 Dienststellen bleiben. Anderswo scheint dann nur die VP-nahe Liste auf den Stimmzetteln auf. Johann Zöhling (FCG) kostet’s ein Schulterzucken: „Alle Fraktionen hatten seit der letzten Wahl 1643 Tage Zeit, um Unterstützer zu suchen.“

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Niederösterreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.