"Neben den zwölf mobilen Messstationen gibt es im Regelfall pro steirischem Bezirk vier Radarkabinen, von denen je eine scharf ist", weiß Oberst Wolfgang Staudacher von der Landesverkehrsabteilung Steiermark. Der Blitzer-Durchschnitt beträgt etwa hundert pro Woche.
900 Geblitzte pro Woche trotz Vorwarnung
Kurios, aber Tatsache: Außerhalb von Graz steht das "erfolgreichste" Radargerät bei der Ortseinfahrt von St. Georgen ob Judenburg. In der kleinen Gemeinde gab's pro Woche mehr als 900 Übertretungen. "Und das trotz Ankündigung", wundert sich der oberste Verkehrs-Chef.
Mindestens fünf "scharfe" Geräte in Graz
In Graz gibt es die Möglichkeit, 25 Radargeräte einzusetzen, fünf sind aber immer "scharf". Davon blitzen zwei permanent vor Schulen, ein bis zwei an wechselnden neuralgischen Punkten und – seit Mitte des Jahres neu und einmalig in Österreich – sind die Kabinen auch mobil einsetzbar. "Diese können jederzeit versetzt werden und laufen im Vergleich zu den anderen mit Akku", erklärt Chefinspektor Ernst Seewald, Radar-Beauftragter der Verkehrsinspektion II. Und er betont, dass es dabei keineswegs ums Abkassieren gehe, sondern um die so wichtige Unfallvermeidung.
Landesweit der "erfolgreichste Blitzer" war heuer die Radarkabine beim Nahverkehrsknotenpunkt Don Bosco in Graz mit 12.676 gemessenen Übertretungen. Dicht gefolgt von der Kabine vor der Volksschule St. Johann in der Mariatrosterstraße mit 6.000 Blitzern.
Daten & Fakten
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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