Mi, 19. Dezember 2018

Mehrere Fälle

03.10.2018 16:50

„Polizist“ rief Salzburger an und wollte Geld

Gleich mehrmals versuchten am Mittwochnachmittag Betrüger Salzburgern Geld herauszulocken. Diese gaben sich am Telefon als Polizisten aus und behaupteten ein Verwandter des Betroffenen sei in einen Unfall verwickelt oder festgenommen worden und es sei eine Kaution zu zahlen. Noch gibt es keine Geschädigten.

„Innerhalb kurzer Zeit haben sich gleich drei Personen bei einer Inspektion im Stadtgebiet gemeldet“, weiß Polizeisprecherin Irene Stauffer, die davon ausgeht, dass es zu noch mehr Versuchen kam. Die Betroffenen - sie wurden offenbar wahllos ausgewählt - bekamen am Nachmittag einen Anruf von einer unbekannten Person, die sich als Polizist ausgab.

Die Masche ist nicht unbekannt und kann als eine Facette des so genannten „Neffentricks“ bezeichnet werden. Der Anrufer behauptet, dass ein Angehöriger einen Verkehrsunfall hatte bzw. festgenommen wurden. Um demjenigen zu helfen sei eine große Bargeldsumme als Kaution notwendig, die in bar an die vermeintlichen Beamten übergeben werden soll. Zum Glück fiel niemand auf die Masche rein.

Tipps der Polizei: 

  • Brechen Sie Telefonate, bei denen von Ihnen Geldleistungen gefordert werden, sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Lassen Sie sich, auch von Polizisten, im Zweifelsfall immer Dienstausweise zeigen.
  • Falls Verwandte ins Spiel gebracht werden, kontaktieren Sie diese, um die Echtheit eines vermeintlichen Vorfalls nachzuprüfen.
  • Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme die Gegensprechanlage oder verwenden Sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel.
  • Falls es zu einem Betrug gekommen ist, sind alle Informationen zum Täter besonders wichtig: notieren Sie Aussehen, Kleidung, Sprache, Autokennzeichen, Autofarbe etc. 
  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.

 

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