Mi, 17. Oktober 2018

Konzept für Branche:

02.10.2018 12:30

Dorfwirte machen sich gemeinsam zukunftsfit

Rauchverbot, Generationswechsel, Registrierkassen: Die Herausforderungen für Gastronomen sind enorm! Wie die Führung von Dorfwirtshäusern gelingt, dabei hilft die Initiative „Dorfwirte mit Zukunft“. Zehn Wirte haben sich nun mit einem Programm fit für die Zukunft gemacht.

„Systemgastro funktioniert, weil sie ein Konzept hat! Erschreckend viele Wirte haben keines“, bringt es Karl Zuser vom Biergasthof Riedberg in Ried/I. auf den Punkt. Er hat, wie neun andere Wirte, nun ein Branchenprogramm durchlaufen, das hilft, sich als Dorfwirt zukunftsfit zu machen.

Neuausrichtung nach Übernahme
Sebastian Rameder vom gleichnamigen Gasthof in Mönchdorf war dabei, hat sich nach der Übernahme des Betriebs über einen Umbau und die Ausrichtung beraten lassen.

Beratung für Umbau
Auch Renate Reichetseder vom Glockerwirt in Alberndorf ist froh, teilgenommen zu haben: „Ich wollte auch Bälle machen, im Saal eine Bühne und eine Tanzfläche haben. Der Umbau war kostspielig, aber es hat sich ausgezahlt.“

Nächster Kurs im Frühjahr 2019
In neun Monaten haben sie bei Seminaren und Vorträgen sowie mit Beratern einen Plan für die Zukunft der Wirtshäuser entwickelt. „Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Wirten hilft weiter“, weiß „Maurerwirt“ Günter Maurer aus Kirchschlag, der mit Gernot Schneebauer von ProConsult das Projekt „Dorfwirte mit Zukunft“ entwickelt hat. Wirte zu finden, die mitmachen wollen, ist nicht leicht. Kostet das Programm doch - je nach Förderung- bis zu 3000 Euro. Zehn Wirte müssen für einen Turnus zusammenkommen. Ziel ist, dass im Frühjahr 2019 der nächste Kurs beginnt.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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