Mi, 19. Dezember 2018

Dramatische Rettung

01.10.2018 09:32

Heißluftballon verfängt sich in Stromleitung

Sechs Menschen sind im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen nach Stunden aus dem in rund 70 Metern Höhe baumelnden Korb eines verunglückten Heißluftballons gerettet worden. Höhenretter befreiten die Insassen am Sonntagabend nach und nach und seilten sie ab. Die Aktion war besonders heikel, weil sich der Ballon an der Spitze eines Strommastes verfangen hatte.

Alle Personen seien wohlbehalten unten angekommen, aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der sechste und letzte Insasse kam erst gegen 23.20 Uhr am Boden an - mehr als fünf Stunden hatte er in dem Korb ausharren müssen.

In 70 Metern Höhe gefangen
Der Heißluftballon hatte sich am frühen Sonntagabend in den Leitungen in der Stadt Bottrop verheddert, der Korb baumelte an der Spitze eines Strommastes in rund 70 Metern Höhe. Höhenretter kletterten an dem Mast hinauf und sicherten zuerst den Korb, damit er nicht abstürzen konnte. Dann wurden die Insassen, laut Feuerwehr mehrere junge Erwachsene und die Ballon-Crew, nach und nach abgeseilt.

Ballonhülle war nicht stromleitend
Und sie hatten großes Glück: Nur der Ballon, nicht der Korb selbst, kam mit den Leitungen in Berührung. Und die Ballonhülle sei nicht stromleitend, sagte der Feuerwehrsprecher. Während der Rettungsaktion sei der Strom an den betroffenen Leitungen abgestellt worden, „damit wir sicher arbeiten können“. Es sei aber zu keinen Einschränkungen in der Stromversorgung gekommen.

Erst im Juni war es im Münsterland zu einem Unfall mit einem Heißluftballon gekommen. Bei dem Absturz auf einem Feld wurden sechs Menschen verletzt, drei von ihnen schwer.

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