Do, 18. Oktober 2018

In Sekull

01.10.2018 05:15

Kinder müssen Straße ohne Schutzmaßnahmen queren

Angst um ihre Kinder haben die Eltern aus Sekull in der Gemeinde Techelsberg. Um zur Bushaltestelle zu kommen, muss zuerst die stark befahrene Techelsberger Landesstraße (L78) überquert werden. Schutzmaßnahmen sind nicht vorhanden. Entlang der Straße kam es auch schon mehrmals zu Verkehrsunfällen.

„Wir müssen täglich unsere Kinder zur Bushaltestelle begleiten. Alleine wäre es viel zu gefährlich. Denn Autos und Lkw rasen hier nur so vorbei. Wir warten oft einige Minuten, bis ein Fahrzeug anhält und uns die Straße überqueren lässt“, ist Vater Jakob Steinwender besorgt. Aber andere Eltern machen sich sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder. „Vergangenes Jahr kam es hier zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lkw landete sogar auf dem Dach eines Hauses. Entlang der L78 befinden sich mehrere Bremsspuren. Die Leute halten sich nicht an das vorgegebene Tempolimit. Man kann von Glück reden, dass den Kleinen noch nichts passiert ist“, ärgert sich Birgit Dolzer.

Doch das ist nicht alles. Die Haltestelle befindet sich direkt vor einer Kuppe. „Lenker, die von Richtung Techelsberg kommen, sehen die Kinder oft nicht“, so die Eltern. Familien hoffen, dass die Verantwortlichen eine Lösung finden: „Entweder es wird ein Zebrastreifen errichtet, oder Warnschilder und eine Geschwindigkeitsmessung aufgestellt.“

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Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher

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