Shpock-Analyse

So viel sind gebrauchte und defekte iPhones wert

Apple-Anhänger bleiben ihren Produkten lange treu: Jeder vierte iPhone-Besitzer würde sein altes Gerät verkaufen, um den Kauf eines neuen Modells zu finanzieren. Dementsprechend ist gerade rund um den Release des neuen Apple-Flagships das Angebot an gebrauchten iPhones auf den Online-Flohmärkten besonders hoch. Die Flohmarkt-App Shpock hat nun die Verkäufe von 100.000 iPhones analysiert und herausgefunden, wie viel gebrauchte und defekte Apple-Geräte wert sind. Dabei lässt sich vor allem ein Unterschied bei den Preisen zwischen den österreichischen Bundesländern feststellen. Zudem zeigt die Analyse, wann es sich lohnt, ein schadhaftes iPhone direkt zu verkaufen und wann eine Reparatur vorteilhafter sein kann.

Kurz vor dem Verkaufsstart der neuen iPhones hat der Online-Marktplatz Shpock über 100.000 iPhones analysiert, um herauszufinden, wie viel gebrauchte iPhones noch wert sind und was zu  tun ist, wenn sie beschädigt sind. Die wichtigsten Ergebnisse der Datenbank-Analyse: Ein gebrauchtes iPhone X wird aktuell für rund 829 Euro gehandelt, das iPhone 8 gibt es im Schnitt für ca. 593 Euro. Eine Reparatur lohnt sich nicht immer, denn Verkäufern können bis zu 160 € mehr bleiben, wenn sie ihr defektes Gerät direkt verkaufen. Schnäppchenjäger kommen vor allem rund um den Release der neuen iPhone-Generation auf ihre Kosten - dann werden gebrauchte Modelle günstiger angeboten.

#Verkaufen oder reparieren?

Auch defekte Apple-Handys werden online ver- und gekauft. Steht man vor der Entscheidung, ob man sein iPhone reparieren oder kaputt verkaufen soll, sollte man vor allem das Modell bedenken und die Reparaturkosten erfragen. Am Beispiel iPhone X ergibt sich laut Shpock-Analyse folgendes Ergebnis: Ein defektes iPhone X wird durchschnittlich um 148 Euro weniger verkauft. Die Reparaturkosten würden jedoch 311 Euro betragen, also bleiben dem Verkäufer über 160 Euro mehr, wenn er es defekt verkauft. Bastler und professionelle Werkstätten sind immer auf der Suche nach nicht einwandfreien Geräten.

#Ausflug kann Geld sparen

Schnäppchenjäger sollten einen Ausflug ins Nachbarbundesland machen: Im Burgenland werden die gebrauchten Smartphones am günstigsten angeboten.Wer plant, sein altes iPhone zu verkaufen, kommt vor allem in Tirol und Vorarlberg auf seine Kosten. Die Datenbank-Analyse von Shpock zeigt, dass die Käufer in diesen Bundesländern bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Die Wiener liegen sowohl mit Angebots- als auch Verkaufspreisen im Mittelfeld. Handeln zahlt sich aus: In Wien bekommt man es durchschnittlich um 20 % günstiger. Je älter das Modell, desto mehr wird im Preis nachgegeben. In Niederösterreich lassen die Verkäufer am meisten mit sich handeln. Burgenländer und Tiroler hingegen sind besonders hart im Verhandeln.

September 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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