Nach #metoo und #metwo

#bullyme: Betroffene reden über Mobbing

Mobbing ist ein ernstes Thema. Es kann jeden treffen und überall passieren. In der Familie, in der Schule, in der Arbeit oder im Verein. Es trifft einen unabhängig von seinem Aussehen, seiner Intelligenz oder seiner Art. Meist trifft es die vermeintlich Schwächsten, die jedoch schließlich ihre Stärke beweisen müssen. Trotzdem bleibt die Erfahrung ein Leben lang schmerzlich in Erinnerung. Unter dem Hashtag #bullyme erzählen Betroffene ihre Geschichte und wie sehr sie auch noch Jahre später unter den Attacken leiden. 

Gründe für Mobbing sind vielfältig: Man hat das falsche Handy, zu billige Schuhe, komische Eltern, Übergewicht. Man ist zu schüchtern, man lispelt, man ist zu kindisch, zu arrogant, zu leise, zu laut. Europaweit leiden etwa zwölf Millionen Menschen unter Mobbing. Das Leid der Betroffenen macht sich durch mangelndes Selbstwertgefühl, Depressionen, Phobien, Schlafstörungen und vieles mehr bemerkbar.

Auch Jahre nach den Mobbing-Attacken kann das Erlebte nicht so schnell vergessen werden, das Gesagte wird noch immer gehört. Um auf die Problematik aufmerksam zu machen, sollen (ehemalige) Betroffene unter #bullyme ihre Geschichte erzählen. Um sich selber zu helfen, um andere darauf aufmerksam zu machen und jene, die Menschen durch Mobbing zum Opfer machen, dazu zu bringen, darüber nachzudenken, ob sie wirklich das Richtige tun.

September 2018

Was meint ihr dazu? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Viktoria Graf
Viktoria Graf

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