Mo, 19. November 2018

Bei IWC-Konferenz

12.09.2018 09:35

Länder stimmten gegen Walschutzgebiet im Atlantik

Der Antrag durch Brasilien, Argentinien, Uruguay, Gabon und Südafrika, im Südatlantik ein Walschutzgebiet einzurichten, erreichte am zweiten Tag der Konferenz der Internationalen Walfangkommission nicht die notwendige Dreiviertelmehrheit. 39 Mitgliedsstaaten, darunter die EU-Länder und die Schweiz, unterstützten das Walschutzgebiet, drei Staaten enthielten sich der Abstimmung und 25 Länder, allen voran Island, Japan und Norwegen, lehnten die Einrichtung ab.

Der Antrag wurde im Jahr 1998 erstmals an der IWC-Tagung eingebracht und fand seither jedoch keine notwendige Mehrheit. Das Gebiet im Südatlantik wäre nach jenem im Indischen Ozean und in der Antarktis das dritte Walschutzgebiet gewesen, das von der IWC eingerichtet wird. „Wir hoffen, dass sich die Antragsteller von dem destruktiven Abstimmverhalten einiger Staaten innerhalb der IWC nicht entmutigen lassen und mit die Umsetzung des Aktionsplanes auf regionaler Ebene beginnen“, sagt Nicolas Entrup, Sprecher der internationalen Meeresschutzorganisation OceanCare. Im vergangenen Jahr hatte die brasilianische Regierung im Rahmen des UN-Abkommens zur Erhaltung wandernder Tierarten einen Aktionsplan eingereicht, der einstimmig angenommen wurde. OceanCare hatte im Vorfeld gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen die Einrichtung des Schutzgebietes unterstützt.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Strömender Regen
Kongo: Fußballspiel wird zum Wasserballmatch!
Fußball International
Entspannt urlauben
Mit NOVASOL zum perfekten Ferienhaus!
Reisen & Urlaub
Ex-Star angeklagt
England-Legende Gascoigne: Frau im Zug begrapscht
Fußball International
Dauerläufer, Topscorer
ÖFB-Bilanz: Arnautovic war Fodas Musterschüler
Fußball International
Belgien gedemütigt
„Weltklasse! Wahnsinn!“ Schweiz feiert 5:2-Gala
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.