Mo, 19. November 2018

Steirische Erfindung:

11.09.2018 09:00

Handy als moderne Stechuhr

Kelle, Fäustel, Wasserwaage, Zollstab - und dazu noch ein Haufen Papierkram: Nervenaufreibend, wenn man nur zwei Hände hat. Die Südsteirer Markus Leski und Felix Baumann haben ein Jahr lang getüftelt und ein Internet-Programm entwickelt, das Abläufe auf Baustellen (aber nicht nur dort) automatisch dokumentiert.

„Eine zeitgemäße Stechuhr für Baustellen und dezentrale Arbeiten“: So nennt IT-Experte Markus Leski (33) aus Pistorf das System, das er zusammen mit seinem Mitarbeiter Felix Baumann (19) aus Eibiswald entwickelt hat. Ob Maurer, Elektriker, Installateur, Dienstleister - alle könnten sich mit dem neuen Zeitmanager die Zettelwirtschaft ersparen, so die Überlegung.

Dazu sind keine zusätzlichen Geräte erforderlich: „tima“ - so der Name der steirischen Innovation - ist eine internetbasierte Anwendung, auf jedem modernen Betriebssystem verfügbar und kann mit Smartphone, Tablet oder Laptop genutzt werden.

Einfach anwendbares System
Ein Jahr lang hat das IT-Duo intensiv getüftelt: „Der Denkanstoß kam von einem Polier, und das Rad begann sich zu drehen“, erzählt Leski. „Uns ist wichtig, dass das System einfach anwendbar ist. Je weniger man nach außen hin sieht, desto mehr steckt in der Software“, fügt Felix Baumann (19) hinzu.

Das Programm sei so flexibel ausweitbar, dass es von allen Berufsgruppen effizient und einfach bedient werden könne, so die Entwickler. Nachsatz: „Auch die ältere Generation kommt damit sicher leicht zurecht.“

Datenschutz gewährleistet
Wichtig in Zeiten der Internet-Kriminalität: Die Daten werden verschlüsselt übertragen und nicht im Ausland, sondern lokal gespeichert. „Das Programm ist datenschutzkonform und nicht manipulierbar“, betont Leski. Bei Bedarf kann die Web-App auch in anderen Sprachen wie Slowenisch, Kroatisch, Englisch oder Ungarisch ausgeführt sein.

Das Interesse an „tima“ ist jedenfalls groß. Nicht nur bei Unternehmern - auch bei Arbeitnehmern. Reaktionen wie „Warum haben wir das noch nicht? Redet mit unserem Chef!“, seien nicht selten, erzählt Leski stolz.

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