10.09.2018 10:17 |

Nach Messe-Streit

Bauern kritisieren burgenländische Amtstierärztin

Wieder Wirbel um die Amtstierärztin im Bezirk Oberwart. Nachdem aufgrund der Streitereien bei der Inform-Messe die Zuchtvereine eine weitere Teilnahme ausschließen, wird nun die Abberufung der umstrittenen Veterinärmedizinerin gefordert. Hintergrund: Die Züchter würden ihre Tiere gerne alle fünf Tage bei der Messe ausstellen. Dies sei in der Vergangenheit möglich gewesen, seit vorigem Jahr wären aber nur mehr für drei Tage gestattet. Bei anderen Messen sei dies hingegen kein Problem.

Seitens der Landesregierung wird an einer gütlichen Lösung gearbeitet. Die Bezirkshauptmannschaft Oberwart samt Amtstierärztin Ingrid Berl halten sich in der Causa Inform immer noch bedeckt. Der gültige Bescheid der Behörde untersagt ja, wie berichtet, die ausgedehnte Standzeit der Tiere auf dem Messegelände. Doch neben dem Disput mit den Zuchtverbänden und Ausstellern werden jetzt weitere Kritikpunkte an der Medizinerin laut. Zahlreiche Landwirte fordern sogar die Abberufung der Beamtin. „Das Verhalten dieses sogenannten Amtsorganes ist ein Skandal. Wir können nur hoffen, dass sie bald verschwindet“, so ein verärgerter Landwirt aus dem Bezirk. Veterinärdirektor Robert Fink springt jetzt für seine Kollegin in die Bresche und erklärt: „Frau Berl ist fachlich kompetent und für fehlerfreies Arbeiten bekannt.“ Seitens der Landesregierung will man sich diesen Fall genauer ansehen. Ein klärendes Gespräch mit allen Beteiligten soll unverzüglich geführt werden. Die Inform-Messe 2019 soll nicht mehr in Gefahr sein, heißt es.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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