07.09.2018 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Kärntner hatten mit neuer Sauna nur Ärger

Schwitzen für das Wohlbefinden: Das ist einer Kärntner Familie nicht möglich. Sie hatte zwar online eine Sauna bestellt, allerdings kam die beschädigt und mit einem zu schwachen Ofen an. Urgieren blieb ohne Erfolg - und mittlerweile ist die Firma insolvent…

Mit ihrer neuen Sauna hat Familie K. aus Kärnten nur Ärger: Sie hatte die Kabine heuer zu Jahresbeginn über das Internet bestellt und auch sofort per Vorauskassa bezahlt. Geliefert wurde die Sauna dann zwar im Februar, doch: erstens beschädigt und zweitens mit einem Ofen, der schwächer war als der ursprünglich im Preis inkludierte und der eigentlich auch weniger gekostet hätte, als die Familie bereits bezahlt hatte. Der Schaden wurde von den Lesern fotografisch festgehalten und das Ganze bei der Firma reklamiert, doch: „Telefonisch kann man dort sowieso niemanden erreichen, da läuft nur ein Tonband, das auf den Live-Chat auf der Website verweist“, schrieb uns Rosalinde K. jetzt im Sommer: „Ich kontaktiere diese Firma nun regelmäßig via E-Mail oder Live-Chat, jedoch werde ich immer nur vertröstet.“

Also fragten wir nach. Aber auch wir erhielten vorerst auf Anfragen keine Antwort von der Xantho-Group GmbH. Auch die Experten des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) konnten in diesem Fall nur raten, sich einen Anwalt zu nehmen, wenn die Familie rechtsschutzversichert ist.

Letztlich gab es im August eine Neuigkeit: Über die Firma wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Leser konnten nur noch ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden.

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