05.09.2018 08:02 |

Klagenfurt

Radfahren in Fußgängerzone soll verboten werden!

Während der Neue Platz in Klagenfurt zur „Begegnungszone“ wird, um das Radfahren noch attraktiver zu machen, könnte in der Fußgängerzone genau das verboten werden. Da es immer wieder zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern kommt, führt die Polizei jetzt Schwerpunktkontrollen durch. Danach soll ein Verbot eingeführt werden.

Bereits 2012 hatte die Stadt ein Radfahrverbot in der „Fuzo“ angedacht. Jetzt geht die Debatte wieder los.

„Es beschweren sich immer wieder Fußgänger bei uns im Rathaus, dass Radfahrer sie in Gefahr bringen - vor allem in der Kramergasse, wo es eh schon sehr eng ist“, sagt Verkehrsreferent Christian Scheider, der in der Zeit als Bürgermeister bereits für ein temporäres Fahrverbot eingetreten ist (damals aber nicht dafür zuständig war).

Bisher hatte sich die Stadt „gnädig“ gezeigt und das Radfahren im Schritttempo erlaubt. Scheider: „Wir wollen das Radfahren an sich forcieren, aber das geht nur, wenn sich alle an die Spielregeln halten.“

Die Polizei führt in den nächsten Wochen mehrere Schwerpunktkontrollen durch, danach soll entschieden werden. Geht es nach der Exekutive, ist die Antwort klar: „Wir waren immer für ein Verbot, wie es in allen Städten üblich ist, aber wir sind ja nicht der Gesetzgeber“, sagt Johann Zwetti von der Verkehrspolizei, die laufend Radfahrer in der „Fuzo“ stoppen muss. „Dabei stellen wir meistens fest, dass die Ausstattung vieler Räder nicht passt, dann kommt es meist eh gleich zu Anzeigen...“

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf
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