Body Positivity

#SaggyBoobsMatter: Hängebusen erobern das Web

Immer mehr Frauen posten sich mit ihrem schlaffen Busen in den sozialen Medien, allen voran Instagram. Ohne Push-Up-BH wollen sie sich damit gegen das gängige Schönheitsideal einer großen, straffen Brust stellen. Sie haben es satt, dass sie einen gesellschaftlichen Werteverlust erleiden, wegen einem Körpermerkmal, das die Natur bestimmt (so lange man nicht mit Silikon nachhilft). Eine britische Modebloggerin rief deswegen zu mehr Selbstbewusstsein unter dem Hashtag #SaggyBoobsMatter („Hängebusen zählen auch“) auf.

Die britische Modebloggerin Chidera Eggerue wünschte sich als Teenager nichts mehr als eine Brust-OP, weil sie sehr unter ihrem schlaffen Busen litt. Doch dann kam die Volljährigkeit und mit ihr das Selbstbewusstsein, das ihr viel mehr half, als eine Schönheitsoperation. Seitdem betreibt sie einen Modeblog, auf dem sie Fashion als Model präsentiert. Oft ohne BH, dafür mit Ausschnitt - gemeinen Kommentaren von anonymen Internet-Usern zum Trotz. Mit dem Hashtag #SlaggyBoobsMatter rief sie auch andere Frauen dazu auf, sich gegen sexistische Oberflächlichkeiten aufzulehnen - indem man den vermeintlich inperfekten Vorbau nicht mehr versteckt.

Diese Body-Positivity-Bewegung stieß sogleich auf Gehör und mittlerweile gibt es zigtausende Postings von Frauen, die sich mit ihrem Busen von Mutter Natur nicht mehr verstecken wollen. Hier ein Auszug:

September 2018

Was meint ihr dazu? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Viktoria Graf
Viktoria Graf

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