31.08.2018 07:00 |

Challenge gemeistert

Mit riesigem Grill-Pool über den Wallersee

Eine fünf Meter große Schwimminsel bauten 15 Mitarbeiter der Metallfirma Neudecker aus Köstendorf innerhalb von 24 Stunden. Sie wurden von einer anderen Firma für die „Grill-Pool-Challenge“ nominiert und machten sich mit großer Freunde direkt ans Werk. Mit ihrer Konstruktion ging es dann auf den Wallersee.

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Nach der Herausforderung des Baus von Teilen des Bühnenbildes für die „Pique Dame“ bei den Festspielen stellte sich die Firma  Neudecker aus Köstendorf einer nächsten Aufgabe: der „Grill-Pool-Challenge“. Nominiert von „Ablinger Anhänger- und Fahrzeugbau“ machten sich die 15 Schlosser in einer Nacht und Nebel-Aktion direkt ans Werk, eine gigantische Schwimminsel aus Eisen zu bauen, um darauf zu grillen.

Und so ging es für die gesamte Belegschaft mit dem Pool zum Wallersee. Der Campingplatz-Betreiber am Strandbad Zell war von der Idee begeistert und ließ die Jungs von dort aus starten. Betrieben wird die Erfindung mit einem kleinen Elektromotor und bietet Platz für bis zu 15 Personen.

Während dem Verputzen von Fleisch, Würstel und Salaten kamen zahlreiche Schaulustige vorbei, einige Segler schleppten die kreativen Herren sogar bis nach Henndorf mit. „Unser selbst gebauter Pool hat große Wellen geschlagen. Den ganzen Tag fuhren wir kreuz und quer über den See. Weil es so lustig war, wurde das ganze am Folgetag wiederholt“, erzählt Gabi Neudecker, dass es schon etliche Anfragen zum Ausborgen des runden Gefährts gibt. „Ab nächstes Jahr dann“, verrät die Chefin.

Tausend Aufrufe im Internet

Die weiblichen Mitarbeiterinnen fuhren mit einem Boot nebenher, um das Spektakel zu filmen. Das Video wurde auf Facebook bereits 1100 Mal aufgerufen, auf YouTube innerhalb kürzester Zeit 400 Mal.

Der Bau eines Pools war nur ein Teil der Challenge. Dazu gehört auch eine beliebige, freiwillige Spende. „Einstimmig haben wir uns für das Seniorenwohnhaus in Köstendorf entschieden. Sie kümmern sich so liebevoll um die Bewohner und sind froh um jeden Cent“, betonen  die Neudeckers, die der Heimleiterin 1000 Euro  überreicht haben.

Und schon steht die Firma vor der nächsten Herausforderung: Dem Bau der Rollstuhlrampen und des Liftes für die Festung Hohensalzburg.  Übrigens: Wird die Challenge nicht angenommen, müssen demjenigen, der die Nominierung ausgesprochen hat, eine Jause und Bier bezahlt werden.

Sandra Aigner
Sandra Aigner
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