Bewiesen

Studie zeigt: Faul sein verlängert die Lebensdauer

Das biologische Höchstalter des Menschen liegt bei rund 120 Jahren. Einer aktuellen Studie zu Folge verlängern jedoch nicht Verjüngungspillen, jede Menge Sport oder Wunderelixisere die Lebensspanne, sondern eine Energiesparende Lebensweise. 

Begründet wird das, wie vor ein paar Jahren schon von Forscher Prof. Roland Prinzinger, damit, dass jeder Mensch mit einem bestimmten Vorrat an Energie auf die Welt kommt diese entweder im Eiltempo verbrauchen oder im Schongang nutzen kann. Dabei kostet jede Lebensäußerung Energie, die Summe all dieser Vorgänge bezeichnet die Medizin als Stoffwechsel. Und das Tempo des Stoffwechsels bestimmt die Lebensdauer. 

Laut Veröffentlichung einer aktuellen Studie im „Journal of Proceedings of the Royal Society B" sind Tiergattungen mit einer höheren Stoffwechselrate eher vom Aussterben bedroht als jene, die eher ein wenig ruhiger unterwegs sind. Zumindest gilt das für im Wasser elebende Weichtiere. Nun hoffen die Forscher die Ergebnisse auch bei anderen Spezies bestätigen zu können. 

Geht es nach Prof. Prinzinger ist das auf alle Lebewesen anwendbar. Auch Menschen sollten sich viel mehr Zeit nehmen um zu entspannen. Machen wir es als einfach wie langlebige Tiere: Seien wir etwa faul wie ein Krokodil.

August 2018

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Julia Ichner
Julia Ichner
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