Drogen-Hotspot

Situation am Südbahnhofmarkt wird immer schlimmer

Jetzt reicht’s! Dass die vom Hessenpark vertriebenen zwielichtigen Gestalten tagsüber die Standler und Kojenbetreiber am Südbahnhofmarkt oftmals mit Pöbeleien und Rowdytum an den Rande des Wahnsinns treiben, ist bekannt. Nicht aber, was abends dort so abgeht wie ASV-Linz-Vereinsobmann Harald Obran nun anprangert.

Das meist alkoholisierte Klientel, das tagsüber den Vorhof des ehemaligen Pferdeeisenbahngebäudes mit seinen Hunden bevölkert, ist nicht dasselbe wie das am Abend. Davon kann auch Harald Obran, dessen Linzer-Arbeiter-Schachverein im historischen Haus seit mehr als 50 Jahren seine Heimstätte hat, ein Lied singen: „Wir hatten auch in der Vergangenheit immer mal illustre Personen vor unserer Tür. Allerdings hat man die mit der Zeit gekannt, sogar gegrüßt, und mit ihnen auch reden können. Nun sind neue Gruppen da.“ Obran erzählt von im Schnitt 30 bis 40 Personen, die abends vorm Gebäude herumlungern und ungeniert ihre Drogen- und Alkoholexzesse ausleben.

Völlig zugedröht und wild gestikulierend
Hier wird gedealt, dort liegen Suchtkranke völlig zugedröhnt oder taumeln wild gestikulierend und laut schreiend herum. Wenn dann die Polizei anrückt, weil wieder einmal ein Mistkübel befeuert wurde, lichtet sich das Feld, ehe es eine Stunde später wieder von vorne losgeht. „Die Kinder- und Jugendarbeit haben wir eingestellt, unsere Talente nach Steyregg oder Urfahr geschickt. Wir können ihre Sicherheit nicht mehr gewährleisten“, so Obran.

Hilferuf an Exekutive und Politik
Der Vereinsobmann hofft, dass Exekutive und Politik schnellstens geeignete Maßnahmen ergreifen: „Denn auch die Schüler der angrenzenden Khevenhüllerschule und die alten Menschen vom Club-Aktiv sind von dieser Situation bedroht!“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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