FOMO & Co.:

Millennial-Krankheit: Angst, etwas zu verpassen

FOMO, JOMO, MOMO sind Akronyme für Probleme der digitalen Zeit. Sollte man eines der drei schon einmal erlebt haben, ist es unbedingt an der Zeit, etwas an seinem Social Media Verhalten zu ändern. Denn beide diesen Abkürzungen handelt es sich um die Angst, die Freude oder das Mysterium etwas zu verpassen - im Zusammenhang mit Instagram- oder Facebook-Postings.

Man sitzt alleine zu Hause und langweilt sich. Dann scrollt man schließlich durch seinen Instagram- oder Facebook-Newsfeed und da tauchen sie dann plötzlich auf: Die Fotos von Freunden, die gerade tolle Abenteuer erleben und diese natürlich zeitgleich sofort posten - um die Welt daran teilhaben zu lassen. Wenn man sich dann schlecht oder traurig fühlt, weil man nicht angerufen oder dazu eingeladen wurde, hat man FOMO erwischt. Das Akronym steht für „Fear Of Missing Out“, was übersetzt „Die Angst, etwas zu verpassen“ bedeutet.

#FOMO

Das kommt anscheinend bereits vor allem unter Jugendlichen so häufig vor, dass es der Begriff ins englische Oxford-Wörterbuch geschafft hat. Laut dessen Definition handelt es sich dabei um die Angst, dass ein spannendes Ereignis gerade irgendwo anders ohne einen selbst stattfindet. Dieses Gefühl wird gerade durch Social-Media-Beiträge massiv verstärkt.

#MOMO

Einen Schritt weiter geht MOMO - „Mystery Of Missing Out“. Das „Mysterium, etwas zu verpassen“. Das klingt nicht nur komisch, sondern das ist es auch. Hierbei ist nämlich das Gefühl gemient, etwas zu verpassen, ohne zu wissen, was es überhaupt ist. Das tretet vor allem dann auf, wenn Freunde gerade nichts posten. Es ist quasi die Paranoia ausgeschlossen zu werden, nicht nur live, sondern auch im Netz. Obwohl es vermutlich nicht allzu falsch ist, einen Ausflug mal wirklich richtig zu genießen, anstatt das perfekte Instagram-Foto zu knipsen, es sofort hochzuladen und sich sofort nur mit den Kommentaren und Likes auseinander zu setzen.

#JOMO

Das Gegenteil von FOMO und MOMO und auch der gesündeste für die eigene Psyche ist JOMO. „Joy Of Missing Out“ - „Die Freude, etwas zu verpassen“. Hier wird ganz bewusst das verpasst, was gerade auf Facebook und Instagram abläuft. Man legt das Smartphone bewusst zu Seite, genießt Zeit mit Familie und Freunden, ohne irgendetwas davon zu posten. Man liest ein gutes Buch und genießt die handyfreie Zeit. Eine Pause, die man öfter einlegen sollte.

August 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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